Springe zum Inhalt
Hotelbewertung

Atrium Hotel Krüger Rostock-Sievershagen

Ein Reisebericht von Karin & Peter Hilbert aus Pirna

Familie HilbertFern der Heimat und doch so nah. Das ist für uns Sachsen die Ostseeküste. Die liegt von unserem sächsischen Heimatort Pirna zwar knapp 500 Kilometer entfernt. Doch gedanklich ist diese Gegend uns sehr nah. Zu DDR-Zeiten war sie ein Traumziel, nach dem wir uns zwar sehnten, aber nur selten hinkamen. Also entschlossen wir uns, den Silvesterurlaub im Atrium Hotel Krüger in Rostock Sievershagen zu verbringen. Kurzurlaub.de hatte das passende Fünf-Tage-Angebot parat. Und los ging’s. Nach knapp fünf Stunden waren wir in Sievershagen, das direkt vor den Toren Rostocks liegt. Ein Ort mit Tradition, der bereits 1326 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Das triste Regenwetter auf der Fahrt war schnell vergessen, als wir abends am Hotelempfang gleich von einer netten jungen Frau begrüßt wurden. Auch unser geräumiges Zimmer war hübsch gestaltet, machte einen gemütlichen Eindruck. Beste Bedingungen also, um all den Stress abzuschütteln, den die Vorweihnachtszeit uns beschert hatte.

Auf der Suche nach Hühnergöttern

das Atrium HotelGestärkt von einem nett zurecht gemachten Frühstücksbuffet starteten wir am ersten Morgen eine Erkundungstour gen Ostsee, deren Wogen knapp zehn Kilometer entfernt auf den Strand treffen. Bei Diedrichshagen konnten wir unweit der Ausflugsgaststätte Wilhelmshöhe das Auto abstellen und unseren Strandspaziergang beginnen und das an Naturschutzgeb. Stolteraeinem besonderen Abschnitt der Ostseeküste. Denn westlich von Warnemünde erstreckt sich hier auf drei Kilometern Länge das Naturschutzgebiet Stoltera entlang des Meeres bis zum Kap Geinitzort. Geprägt ist dieser Küstenstreifen durch ein steil abfallendes bis zu 20 Meter hohes Kliff. Das ist eine Form der Steilküste, die durch eiszeitliche Ablagerungen und Hühnergott?von Wind und Meer abgetragene Bereiche geprägt ist. Neben dem Weg ragen Buchen, Eichen und Birken empor. Doch uns interessiert erst einmal der Strand. Wie schon als Kinder gehen wir auf die Suche nach Hühnergöttern, also Steinen, die vom Wasser ausgespülte Löcher haben. Zehn Minuten vergehen, aus denen werden zwanzig. Schöne Steine haben Rostocker Hafenwir zwar viele entdeckt. Aber diesmal leider keinen Hühnergott. Doch der Strandspaziergang war dennoch schön. Von Diedrichshagen ist es nur ein Katzensprung bis Warnemünde, unserer nächsten Station. Der Rostocker Stadtteil hat sich mächtig gemausert, seitdem wir ihn vor vielen Jahren letztmals besuchten. Wir spazierten vorbei an schmucken das Kröpeliner TorBacksteinhäuschen mit Boutiquen, Gaststätten und Cafés zum Leuchtturm. Im benachbarten Teepott kehrten wir ein. Die 1968 fertiggestellte Gaststätte mit ihrem markanten schalenförmigen Stahlbetondach war zu DDR-Zeiten eine Legende. 2002 war sie nach einem großen Umbau neu eröffnet worden. Dort genossen wir erst einmal einen Tee. Aus dem ersten Stock hatten wir einen herrlichen Panoramablick, sahen mehrere Kreuzfahrtschiffe in der Ferne. Das war kein Zufall. Die Schiffe steuerten den modernen Warnemünder Tiefwasserhafen an, erklärte uns eine Kellnerin. 25 internationale Reedereien schicken 181 Schiffe hierher. So gingen im vergangenen Jahr hier rund 300.000 Passagiere aus vielen Ländern an Land. Frisch gestärkt fuhren wir zurück ins Hotel. Denn am Nachmittag wollten wir die Wellnessangebote unseres Hotels genießen. Das graue, nasskalte Dezemberwetter spornte uns dazu noch regelrecht an. Wir wurden nicht enttäuscht. Eine Masseurin, die ihr Handwerk versteht, verwöhnte uns zuerst. Mehrere Saunarunden später verliessen wir entspannt die hübsch gestaltete Wellnesslandschaft rings um den Pool, um uns später beim Drei-Gang-Menü im Hotel verwöhnen zu lassen.

Eine über 660 Jahre alte Madonna

in der MarienkircheAm nächsten Tag kam das Rostocker Zentrum an die Reihe. Erste Station war die historische Marienkirche. Deren Ursprünge liegen um 1230. Damals wurde das Gotteshaus als frühgotische Hallenkirche errichtet. 1398 begann man damit, das gewaltige Querschiff einzufügen. Um 1440 wurde St. Marien als gotischer Zentralbau mit einer Gewölbehöhe von 32 Metern vollendet. Bei einem Rundgang konnten wir zahlreiche Kunstwerke bewundern. So hängt an einer Wand der Andachtskapelle eine Madonnenfigur, die aus dem Jahre 1350 stammt. Noch älter ist ein Taufkessel, der schon 1290 gegossen sein soll. Darauf ist das Leben von Jesus dargestellt. Dicht umlagert war eine der Taufkesselbesondere Attraktion, die astronomische Uhr von 1472. Unser kleiner Rundgang führte uns weiter durchs Zentrum. Rostock hatte sich herausgeputzt. Frisch saniert waren viele historische Häuser. Ein Blickfang ist auch das Kröpeliner Tor, das westlichste der vier Stadttore. 54 Meter ragt es am Ende der Kröpeliner Straße empor. Unsere Tour endete letztlich in einem netten Fischrestaurant, in dem wir uns Dorsch, Zander & Co. schmecken ließen. Und so verging die Zeit wie im Fluge. Doch wie wird wohl der Silvesterabend? Das war die Frage, die uns noch etwas im Kopf rumschwirrte. Das rührige Hotelpersonal war schon den ganzen Nachmittag am am SilvesterabendWerkeln. So konnte Hotelchefin Krüger eine Silvesternacht eröffnen, in der wir viel Freude haben würden. Dem Discjockey gelang es, genau die Hits zu spielen, die uns und andere an frühere Zeiten erinnerten. Da kam Stimmung auf. Für die sorgte auch das Hotelpersonal. So wurde eine Kellnerin zur Vortänzerin bei einem neuen Modetanz, bei dem jetzt Silvesterspaßauch die Oldies kräftig ihre Hüften schwangen. Ein Tänzer in Russenuniform drehte beim Moskau-Hit von Dschinghis Khan mit vielen Frauen seine Runden. Letztlich entpuppten sich zwei Gäste noch als die ganz großen Rocker. Mit zwei vom Discjockey herbeigeschafften aufblasbaren Gitarren sorgten sie bei „We Will Rock You“ für ausgelassene Stimmung. Die Party ging bis morgens um drei. Ein Ostsee-Aufenthalt, der es in sich hatte – zwischen Natur und Russendisco. An die Strandwanderungen, Wellnesserlebnisse und silvesterliche Hardrocker denken wir immer wieder gern zurück.

Arrangements dieses Hotels

Gäste berichten - weitere Reiseberichte zu diesem Hotel

Sabine Schache
Sabine Schache
Frau Sabine Schache und Herr Dirk Grünberg waren zu Gast im 3***S Atrium Hotel Krüger Rostock-Sievershagen. Lesen Sie was begeistert hat, von den großen Kreuzahrtschiffen und von dem, zu jederTages- oder Nachtzeit, sehr netten und kompetenten Personal. mehr...
Informationen zum Hotel
Die Ostsee ist nicht weit entfernt und unser Hotel mit Wellnessbereich liegt eingebettet in Grün außerhalb vom großen Trubel der Hansestadt Rostock im OT Sievershagen. Nur wenige Autominuten vom reizvollen Ostseebad Warnemünde und dem feinen Sandstrand entfernt, können Sie in unserem Hotel zu jeder Jahreszeit richtig entspannen und sich im Wellnessbereich verwöhnen lassen.

Komfortables Wohnen in einem von 57 stilvoll eingerichteten Doppelzimmern oder einer unserer Suiten, großzügig gestaltet & anspruchsvoll ausgestattet, 53 Nichtraucherzimmer auf Nichtraucheretagen und 6 Zimmer mit der Möglichkeit zum Rauchen. Alle unsere Fenster sind neu, schallisoliert und mit Glas der Schallschutzklasse 6 ausgestattet. Am Morgen bieten wir Ihnen ein umfangreiches und frisches Frühstücksbüfett als gelungenen Start in den Tag. Die Mitarbeiter der Rezeption sind 24 Stunden für unsere Gäste Ansprechpartner und servieren Ihnen zum gemütlichen Tagesausklang gern einen Cocktail an unserer kombinierten Foyer-Bar.

Liebe Gäste, unser Koch freut sich sehr, Sie mit unseren neuen Menü`s verwöhnen zu dürfen.
Wie gewohnt ist unser Angebot am Abend a`la carte umfangreich und für jeden Geschmack findet sich sicher etwas Leckeres. Am Sonntagabend ist Ruhetag.

Tauchen Sie ein in die Harmonie und entfliehen Sie der alltäglichen Hektik. Unsere Bade - und Wellness - Oase POSEIDON ist ein gefragtes Ziel für Wellness - Urlauber. Relaxen Sie am Pool bei leisen Klängen aus fernen Ländern, im Tepidarium mit Farblichtteraphie oder dem aromatisiertem Dampfbad. Ergänzt wird die Oase mit einem Solarium. Mit den abwechslungsreichen Wellness - und Massageprogrammen, die von einem erfahrenen Team präsentiert werden, können Sie sich von der ersten Urlaubsstunde an erholen und den Arbeitstag hinter sich lassen. Öffnungszeiten: morgens zum Frühschwimmen von 06:30 Uhr bis 08:30 Uhr und täglich von 16:00 Uhr bis 22:00 Uhr. Bei schlechtem Wetter und auf Anfrage öffnen wir auch gern um 14:00 Uhr unsere Anlage. Ostsee - Hotel - Wellness sind die richtige Kombination!

Unser Hotel finden Sie stadtauswärts von Rostock in Richtung Münsterstadt Bad Doberan im OT Sievershagen. Benutzen Sie über Ihr NAVI-gerät bitte den Zielort Lambrechtshagen. Die Zufahrt erfolgt über den OSTSEE PARK (Einkaufscenter), bitte halten Sie sich links.
(Alle Angaben vom Hotelier)

Atrium Hotel Krüger ansehen

298 Hotelbewertungen im Überblick

5,3 von 6 Punkten 298 Bewertungen für
Das Hotel
5,53
Zimmer
5,42
Service & Personal
5,44
Gastronomie
5,19
Freizeit- und Wellnessangebote
4,87
Lage und Umgebung
5,22
6,00 Exzellent
Bewertet am 13.06.2019
Wellness an der Ostsee

Altersgruppe 51-60
5,37 Sehr gut
Bewertet am 12.06.2019
Wellness an der Ostsee

Wir sind gut erholt aus unserem verlängerten Wochenende gekommen, dass war Ziel und Zweck der Reise. Der Haar Fön ist etwas in die Jahre gekommen, aber ausreichend. Danke für den schönen Aufenthalt

Altersgruppe 26-36