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Hotelbewertung

Althoff Grandhotel Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach

Ein Reisebericht von Sascha Krause-Hebenstreit aus Wetter

ein KurzurlauberWir wollten uns zum Hochzeitstag mal wieder richtig was gönnen. Nachdem wir im Dezember 2011 an unserem 1. Hochzeitstag beinahe aus Verzweiflung in einem Burger-Restaurant gelandet wären, musste für 2012 ein Plan her. Der Plan war Kurzurlaub.de. Da haben wir uns für diesen Dezember die Sparte „Luxus pur“ bei Kurzurlaub.de mal genauer angeschaut. Und es war einiges zu finden, was einen entspannten und würdigen 2. Hochzeitstag garantieren sollte. Schlussendlich haben wir das Grandhotel Schloss Bensberg in Bergisch-Gladbach ausgewählt. Ein Arrangement in einem 5 Sterne Superior Hotel mit einem Drei-Gang-Dinner und einem Zimmer-Upgrade. Hut ab, da waren die Hoffnungen und die Erwartungen hoch gesteckt.

Ein Schlosshotel wie im Film

die HotelhalleDas Hotel liegt oberhalb des Ortsteiles Bensberg in Bergisch Gladbach und war anhand der Wegbeschreibung ganz einfach zu erreichen. Die Anfahrt zum Hotel war so richtig unproblematisch, ohne Stau auf der Autobahn, keine langen Ampelphasen, alles gut bis zum Hotelgelände. Da offenbarte sich ein waschechtes Schloss mit Eintritt ins Zimmerherrschaftlicher Auffahrt. Da soll ich reinfahren??? Darf man das? Man darf! Wann hat man denn schon mal eine Vorfahrt zu einem Schloss mit dem eigenen Auto befahren. Das u-förmige Schloss umschließt einen sehr gepflegten Innenhof, der vorweihnachtlich geschmückt war. In Gedanken klangen plötzlich die Titelmusiken der großen Industriellen- und Adelsserien, die man so kennt. Vorfahrt vor einem Schloss! Auto abstellen und weil man es gewohnt war, nahm man den Koffer mit. Unnötig, wie man gleich feststellte. Hinter dem Eingangsportal öffnete sich der Blick in eine weite Hotelhalle, in deren Mitte ein wunderbar geschmückter Tannenbaum stand, der Rosenwasser im Zimmerbis unter die Decke reichte. Die Worte „Herzlich Willkommen“, die wir von der Rezeption hörten, kamen offen, freundlich und herzlich. Ja, wir kamen tatsächlich sofort an. Das Einchecken verlief ebenfalls problemlos. „Bitte lassen Sie das Gepäck stehen, wir lassen es auf Ihr Zimmer bringen!“ „Ah gut, das Auto…“ „Parken wir gern für Sie.“ „Oh, ich habe meine Kamera noch drin…“ „Wenn Sie möchten, bringen wir die gern mit und dann auch auf's Zimmer. Dürfen wir?“ „Ja aber gerne doch!“ Da musste man sich erst mal kurz orientieren, das war selten. Und schon kam die nächste Service-Offensive. „Darf ich Ihnen das Haus zeigen, bevor ich Sie zu Ihrem Zimmer geleite?“ „Junger Mann, Sie dürfen.“ Unsere Wege führten über edle Gänge mit Teppich, der auf eleganten Marmor gelegt wurde. Aufwändig gestaltete Bereiche wurden von schlicht eleganten Gängen verbunden. Mit einer wirklich angenehmen Art wurden wir mit dem Haus vertraut gemacht. Hotelbar, Kaminbar, Restaurant und Frühstück, Wellness-Bereich (an die 1.000 m² Entspannung), das italienische Themen-Restaurant „Enoteca“, in dem uns an diesem Abend das Drei-Gänge-Menu serviert werden sollte.

Im Wellnessbereich die Zeit vergessen

unser SchlafbereichUnd dann kam endlich unser Zimmer. Es lag in der BelEtage, der ersten Etage mit Blick auf diesen wunderbaren Innenhof und das Haupthaus, zurückhaltend edel und bis in die letzte Faser luxuriös gestaltet. Hohe Fenster gaben dem Raum mit Blick auf das majestätische Schloss ein wunderbares Flair. Neben dem Obstarrangement stand eine Porzellanschale mit raumtemperiertem Wasser auf dem Tisch, darin schwamm ein einzelnes Blatt einer roten Rose, um die Hände nach dem Obst zu reinigen. Ein grünes Marmorbad mit dicken weißen Handtüchern rundete das Bild ab. Luxus pur? Ja aber sowas von. Wir sind dann direkt im Wellnessbereich das Badezimmerverschwunden. Ein traumhafter Pool, bequeme Liegen, zwei Saunen, Dampfbad, großzügige Duschen, Marmor-Fußbäder und ein Tauchbecken boten Erholung satt. Wir haben so gesehen spontan entschleunigt. Schwimmen, schwitzen, ruhen und wieder von vorne, bis kurz vor dem Abendessen. Wir hatten ein bißchen die Zeit vergessen, also schnell ins Zimmer und zum Essen umziehen. Wir wollten gerade los, da klingelte es an der Tür. Eine freundliche junge Frau in weiß: „Guten Abend, wünschen Sie, dass ich das Zimmer für die Nacht bereite?“…..Gedacht habe ich: "Bitte was? Das Zimmer für die Nacht?" …. Gesagt habe ich: „Ja gerne.“ Was uns da wohl erwartete? Mit diesem Gedanken sind wir knappe 10 Minuten zu spät zu unserem Dinner gekommen. Ein bisschen peinlich war uns das schon. Als wir uns am Eingang der „Enoteca“ meldeten, haben wir uns direkt entschuldigt. „Wir haben im Wellnessbereich einfach die Zeit vergessen.“ „Dann haben wir ja alles richtig gemacht!“ meinte der Herr am Empfang mit einem warmen freundlichen Lächeln. „Vielen Dank für dieses Kompliment!“ sagte er noch und geleitete uns zum Tisch. Das Dinner war im Arrangement, manchmal ist da ja Vorsicht geboten. Hier nicht! Wir wurden umsorgt, mit Aufmerksamkeit bedient und bekamen ein vorzügliches Essen serviert. Aus einer exklusiven kleinen Karte konnten wir wählen. „Jedes Gericht können Sie zu jedem Gang haben.“:informierte uns die junge Frau, die uns bediente. „Moment mal, ein Hauptgang als Nachtisch ginge auch?“ „Wenn Sie das wünschen, werden wir Ihnen das gern so servieren“ meinte sie mit einem Augenzwinkern. Aber alles las sich so gut, da haben wir uns für eine „normale“ Speisenfolge entschieden. Ein Gruß aus der Küche, zwei Sorten frisches Brot und selbst gezogene Grissini, mindestens 40 cm lang, dazu italienische Salami und Schinken. In diesem Moment, in dem ich das hier schreibe, meine ich noch diese Wahnsinns-Salami zu schmecken. Der Salat zur Vorspeise war knackig, frisch und lecker. Der Hauptgang war rustikal und raffiniert zugleich, als Nachtisch wählten wir Creme Brulee mit Milchspeiseeis. Und dann noch ein Paar Pralinen zum Kaffee. Alle Gerichte waren so lecker, dass jeder Gang für sich schon ein Genuss war. Zusammen genommen waren sie Luxus pur? Aber sowas von. Als wir nach dem Essen ins Zimmer kamen, empfing uns dieses in warmes Licht getaucht. Die Nachtischlampen waren angeschaltet. Der Fernsehschrank war geöffnet, die Fernbedienung lag am Bett bereit. Die Vorhänge waren geschlossen, das Zimmer geordnet, die Betten liebevoll aufgeschlagen und auf jedem Nachttisch wurde eine kleine Schokolade griffbereit gelegt. Im Badezimmer waren alle Bereiche vor den Waschbecken mit dicken weißen Frotteematten ausgelegt. Und als Höhepunkt lag neben jedem Bett ein Damast-Tuch, welches mit den hauseigenen Slippern auf die nackten Füße wartete. Das Zimmer für die Nacht bereitet. Luxus pur? Aber sowas von.

Shoppingtour durch die Rheinmetropole Köln

der WellnessbereichWir haben wirklich himmlisch und lang geschlafen, denn Frühstück wurde bis um 11.00 Uhr serviert. Und was für ein Frühstück! Auf langen weißen Theken mit dunkler Granitoberfläche waren erlesene Speisen so vielversprechend angerichtet, dass einem beim ersten Vorbeigehen schon das Wasser im Munde zusammenlief. Nachdem wir im sehr stilvoll und weihnachtlich hergerichteten Speisesaal einen liebevoll gedeckten Tisch einnehmen durften, ging es zurück an diese herrliche Theke. Französische Rollenbutter in Einzelportionen, ein auf den Punkt zubereitetes Roastbeef mit hausgemachter Remoulade lockte ebenso, wie verschiedenste Braten Weihnachtsmärkteund Käsesorten. Die üppige und knackige Brotauswahl lud ebenso ein, wie eine ganze Theke voll frischem, mundgerecht zubereitetem Obst. Auswahl pur! Alle Speisen waren frisch und in ganz besonders hochwertiger Qualität. Wer wollte, konnte neben Kaffee und Teespezialitäten das Ganze noch mit einem Gläschen ausgesuchten Prosecco krönen. Wir wollten. Luxus pur? Aber sowas von. Wir haben an diesem Tag dann erst mal wieder den Wellnessbereich aufgesucht und nach der harten Frühstücksarbeit der Entspannung gefrönt. Am Nachmittag machten wir uns zu den Kölner Weihnachtsmärkten auf. Das war mit ausgesucht höflicher und freundlicher Beratung der Rezeption, einem kleinen Fußmarsch zum nahegelegenen S-Bahnhof und einer kurzen Fahrtzeit ein wahres Vergnügen. Die Innenstadt von Köln liegt nur 25 Minuten mit der Bahn entfernt. Das heißt zu jeder Jahreszeit bietet sich einem das gesamte Shoppingvergnügen der rheinischen Metropole oder ein Tag in einem der vielen Museen mit der Unbeschwertheit, keinen Parkplatz suchen zu müssen und danach entspannt in ein Schloss zurück zu fahren. Als wir nach einem gelungenen Glühweinabend in Köln spät zurück ins Hotel kamen, erwartete uns unser Zimmer ein zweites Mal, wie oben beschrieben. Nach einem weiteren (aufgrund eines etwas sehr trockenen Kuchens leider nur fast) perfekten Frühstück verbrachten wir den restlichen Tag bis zum frühen Abend noch im Wellnessbereich. Unser Gepäck hatten wir zur Aufbewahrung gegeben. Nach einem problemlosen Checkout wurde unser Auto wieder vorgefahren und wir fuhren erholt wie nach einer ganzen Woche Urlaub wieder nach Hause. Das Grandhotel Schloss Bensberg hat unseren 2. Hochzeitstag nahezu so unvergesslich wie die Hochzeit gemacht. Dieses Hotel kann, darf und sollte man bedenkenlos weiterempfehlen. Ein bisschen hoffen wir auf nächsten Dezember, vielleicht gibt es dann ja wieder ein Arrangement im Grandhotel Schloss Bensberg. Dann brauchen wir zum 3. Hochzeitstag gar nicht suchen. Und bis dahin mit Euch immer wieder gern, Kurzurlaub.de.

Arrangements dieses Hotels

Informationen zum Hotel
ALTHOFF GRANDHOTEL SCHLOSS BENSBERG

In traumhafter Lage hoch über der Bucht von Köln und mit wunderschönem Blick auf den Kölner Dom fasziniert das Grandhotel Schloss Bensberg seine Gäste - ob Geschäftsreise, Städtetrip nach Köln oder Wellnesswochenende - gleichermaßen.

In dem 5-Sterne Leading Hotel of the World bei Köln, eines der schönsten Barockschlösser Europas, erwarten Sie alle Annehmlichkeiten eines First Class Hotels. Genießen Sie die 3-Sterne Gourmetküche von Joachim Wissler im Restaurant Vendôme, mediterrane Küche im italienischen Restaurant Trattoria Enoteca mit Weinshop und Spa & Wellness auf höchstem Niveau im 4 elements spa by Althoff sowie ein Höchstmaß an persönlichem Service und Gastlichkeit.


RESTAURANT VENDÔME

2001 wählte „Der Feinschmecker“ das Vendôme zum "Restaurant des Jahres“. Der Gault Millau kürte Joachim Wissler 2004. 2014 wurde er von „Der Feinschmecker“ zum Koch des Jahres ernannt. 2010 erhielt er beim spanischen Kongress „Lo Mejor de la Gastronomía“ in Alicante als erster deutscher Koch den internationalen Köche-Preis. Die 100 besten deutschen Köche wählten bei der Abstimmung des Gourmetportals „Restaurant-Ranglisten“ im Jahr 2012 und 2015 Joachim Wissler zum „Koch der Köche“. Außerdem gehört er zur deutschen Kochelite und belegt aktuell Platz fünfunddreißig der Weltrangliste „The World’s 50 Best Restaurants“.
(Alle Angaben vom Hotelier)

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253 Hotelbewertungen im Überblick

5,6 von 6 Punkten 253 Bewertungen für
Das Hotel
5,82
Zimmer
5,72
Service & Personal
5,63
Gastronomie
5,65
Freizeit- und Wellnessangebote
5,24
Lage und Umgebung
5,32
6,00 Exzellent
Bewertet am 02.12.2021
Ihr 3 Tage 5*- Schlossurlaub auf höchstem Niveau!

Wir waren das zweite mal da und haben uns wieder sehr, sehr wohl gefühlt. Das Personal, super freundlich, das Essen sehr köstlich. Wir waren nicht das letzte mal da und mit Kurzurlaub de, hat alles super geklappt, wie immer.

4,47
Bewertet am 17.11.2021
Ihr 3 Tage 5*- Schlossurlaub auf höchstem Niveau!

Insgesamt war das Bild einem 5*Sterne Hotel nicht angemessen. Service und Personal sehr gut, Wellness/Sauna schlecht- völlig überfüllt, keine Lüftung, kein Fachpersonal, sehr laut! Schloss Restaurant sehr gut, Restaurant Enotheca ausserordentlich schlecht, gemessen am eigenen Anspruch ( und so wie es vor Jahren war)- von vier Gerichten waren drei eher kalt, eines mit Trüffeln hatte nicht einmal Trüffelgeruch, der empfohlene Wein war schlicht nicht was beschrieben war- daher mangelhaft für Preis-Leistung. Dazu kam, dass das Hotel, trotz Beschwerde nicht in der Lage war für Nachtruhe zu sorgen (hier sprechen wir über die Zeit von 2400 bis 0300!). Sehr bedauerlich, durften wir dieses Hotel zu Beginn der 2000er doch auf deutlich höherem Niveau erleben.