Springe zum Inhalt
Zufriedenheitsgarantie
Zahlung erst im Hotel
kostenfrei stornierbar
keine Buchungsgebühren
Millionen zufriedener Kunden
die schönsten Kurzreisen
banner
Hotelbewertung

Dorint Hotel Sanssouci Berlin-Potsdam

Ein Reisebericht von Daniela Aimé und Familie aus Berlin

Daniela AiméZwei Wochen vor dem geplanten Reisetermin haben wir unsere Reise gebucht. Ca.eine Woche vorher stand fest, dass wir unsere Nichte ebenfalls mitnehmen würden. Wir waren nun also zu viert mit Sohn (7 Jahre) und Nichte (9 Jahre). Für unseren Sohn hatten wir ein Zustellbett gebucht, aber ein Doppelzimmer mit zwei Zustellbetten wäre dann doch zu klein, sagte man uns vom Hotel. Wir haben uns darauf geeinigt, noch etwas mehr dazu zu zahlen und würden ein Studio bekommen. Wir waren gespannt! Am Freitag ab 15 Uhr konnten wir einchecken und waren auch ziemlich pünktlich. Unsere Anreise war mit einer Stunde Fahrzeit (aus Berlin) auch nicht die längste! Die Kinder hatten Ferien und wir sind pünktlich gestartet.

Ankommen und Wohlfühlen

Bad der KinderNachdem wir vor dem Hotel unser Auto ausgeladen und auf der gegenüberliegenden Straßenseite an der russischen Kolonie Alexandrowka geparkt hatten, ging es zum Empfang. Dort wurden wir sehr freundlich begrüßt und haben zwei Zimmernummern genannt bekommen. Dazu gab es zwei weiße Karten im Scheckkartenformat. Diese Karten waren tatsächlich die Zimmerschlüssel und nachdem wir mit dem gläsernen Fahrstuhl in die erste Etage gefahren waren, sind wir durch sehr angenehme, in blau und rot gestaltete Flure bis zu unseren Zimmern gegangen. Dann standen wir in unserem Studio: ein vollständiges Zimmer mit zum Bett umfunktionierter Klappcouch für die Kinder und ein vollständiges Doppelzimmer für die Erwachsenen. Jedes Zimmer hatte ein eigenes Bad (eines mit Dusche, eines mit Badewanne), einen großen Kleiderschrank, eine Minibar mit Fernseher in einem drehbaren Turm (einhelliges Urteil von Kindern und Erwachsenen: „Cool!“) und die Kinder hatten zusätzlich einen Tisch mit vier Stühlen sowie eine Küchenzeile, die als Schrank verkleidet an einer Seite des Zimmers auf ihre Entdeckung wartete. Das war natürlich „obercool!“ Wir haben ganz schnell ausgepackt. In derselben Zeit hatte der Papa die Wege zum Wellness-Bereich ausgekundschaftet, sodass wir dann wenig Zeit verloren haben und schnell in Badesachen und Bademantel mit dem Fahrstuhl nach unten fahren konnten. Dort wurden wir auch sehr freundlich empfangen und aufgefordert, uns Badelaken auszusuchen. Die waren stapelweise vorhanden und wir haben uns für die weißen entschieden. Danach haben wir entdeckt, dass die blauen Badelaken größer sind, aber wir hatten ja noch genügend Gelegenheit, dieses Wissen zu nutzen! Wir bekamen an unsere Liegen einen Teller mit frischem Obst und viermal Karottensaft serviert. Das war gut! An dieser Stelle haben wir auch die Vorteile der weißen Karten, die als Zimmerschlüssel fungieren, bemerkt: jeder kann Papa entdeckt die Kücheseine Karte beruhigt in der Tasche des Bademantels lassen, weil niemand die Zimmernummer erkennen kann. Wirklich klasse! Dann ging es ab ins Wasser und selbst die sonst immer bibbernde Mama war der Ansicht, dass es angenehm warm war. Wir sind alle fröhlich unsere Runden geschwommen und unsere Nichte, die noch nicht schwimmen kann, konnte im 1,35m tiefen Wasser gut stehen und hat sich am Rand des Beckens gut amüsiert. Die Sprudelliegen wurden aktiviert und auch die Gegenstromanlage war sehr spannend. Vom Wasser aus konnte man gut in den Fitnessraum sehen. Leider haben wir es von der Zeit her nicht auch noch dorthin geschafft. Dort hing ein großer Flachbildfernseher und die Fitnessgeräte ließen – so denken wir- keine Wünsche offen. Papa und die Kinder gingen dann weiter nach hinten in den Wellnessbereich und die Mama hat sich auf eine Liege drapiert und dank der dort liegenden Zeitschriften über Potsdams (leckere) Sehenswürdigkeiten informiert. Dort haben wir entschieden, wo wir am nächsten Tag nach der kulturellen Sehenswürdigkeit Sanssouci einkehren würden. Der gesamte Wellnessbereich samt seinen sanitären Anlagen ist sehr sauber und hell und bunt gestaltet. Überall in den Duschen gab es Shampoo/ Duschgel vom Hotel und auch in den Zimmern wurden Duschgel und Shampoo gestellt. Da auch alles total toll duftete, kann man es sich sparen, diese Sachen von zu Hause mitzubringen. Wir waren ganz begeistert über diesen Umstand. Die drei „Rückkehrer“ haben dann total begeistert vom Wellnessbereich berichtet und für den nächsten Tag hat sich auch die Mama vorgenommen, hinzugehen.

Abenteuer Abendessen und ab in´s kuschelige Bett

Malspaß am TischDas Abendbrot wollten wir schnell direkt im Hotel in der Bierstube „Fritze“ zu uns nehmen. So schnell wie erhofft ging es leider nicht und wir waren froh, dass wir für die Kinder Malblöcke und Stifte mitgenommen hatten.Es dauerte eine geraume Zeit, bis das Essen kam. Das ist ja an sich nicht schlimm, denn dort wurde frisch gekocht. Zunächst wurde am Nachbartisch ein falsches Essen serviert und ehe wir mitbekommen haben, dass es der Seelachs unseres Sohnes war, der dort auf dem Kind stand, hatte das Kind am Nachbartisch aus lauter Verzweiflung schon das halbe Gericht Kindebettaufgegessen.Die Bedienung hatte nämlich erklärt, dass das Essen dieses Kindes komplett nachgekocht werden müsse…So bekamen irgendwann (es wurden viele Bilder gemalt…) wir drei unser Essen und unser Sohn hat zugesehen. Natürlich haben wir ihm von unserem Essen abgegeben, sodass er ziemlich satt war, als sein Fisch kam.Dann fehlte der Gurkensalat. Unser Sohn hatte sich das Gericht aus der Kinderkarte herausgesucht, weil er Seelachs und Gurkensalat liebt.Der Gurkensalat wurde nachgeliefert.Gegen 20:30 Uhr waren wir dann endlich alle vier fertig mit dem Abendessen und waren so mutig, für die Kinder noch jeweils eine Kugel Eis zu bestellen.Nach einer guten halben Stunde kamen die zwei Kugeln Eis dann auch endlich zu uns und die Kinder waren selig. Die Nacht haben wir alle sehr gut verbracht und haben uns dann bei einem super Frühstück richtig fit für den Tag gemacht.

Eine Reise in die Vergangenheit

Zurück in die VergangenheitDann sind wir in Richtung Sanssouci gefahren. Der Parkplatz an der Mühle war sehr preiswert, da er sich im Umbau befindet und die Schranken daher noch außer Betrieb sind;-) Die Kinder waren begeistert von den Weinterrassen und die stolze Mama bzw. Tante konnte eine Menge über Garten und Schloss berichten, da sie sich zuvor im Internet auf wikipedia belesen hat. Wir Erwachsenen waren früher schon mit unseren Schulklassen in Sanssouci und haben daher schon vor zig Jahren gestaunt…Wir haben dieses Mal auch (und das für uns alle zum ersten Mal) eine Führung durch das Schloss Sanssouci mitgemacht und waren hin und weg von den schönen und vor allem goldig verzierten Räumen. Die Führung dauerte 45 Minuten und das war auch für die Kinder nicht zu lang. Natürlich haben wir auch das Grab Friedrich des Großen auf der obersten Terrasse besucht und die Kinder staunten, weil frische Blumen und Kartoffeln darauf lagen. Die Blumen lagen dort, weil der „Alte Fritz“ einige Tage vorher seinen 300. Geburtstag gehabt hätte und die Kartoffeln aufgrund des Kartoffelbefehls von 1756, den Friedrich der Große erlassen hatte: „Als habt Ihr denen Herrschaften und Unterthanen den Nutzen von Anpflantzung dieses Erd Gewächses begreiflich zu machen, und denselben anzurathen, dass sie noch dieses Früh-Jahr die Pflantzung der Tartoffeln als einer sehr nahrhaften Speise unternehmen.“ „Wo nur ein leerer Platz zu finden ist, soll die Kartoffel angebaut werden, da diese Frucht nicht allein sehr nützlich zu gebrauchen, sondern auch dergestalt ergiebig ist, daß die darauf verwendete Mühe sehr gut belohnt wird. (…) Übrigens müßt ihr es beym bloßen Bekanntwerden der Instruction nicht bewenden, sondern durch die Land-Dragoner und andere Creißbediente Anfang May revidieren lassen, ob auch Fleiß bey der Anpflantzung gebraucht worden, wie Ihr denn auch selbst bey Euren Bereysungen untersuchen müsset, ob man sich deren Anpflantzung angelegen seyn lasse. “Es sind dankbare Brandenburger, die heute immer noch Kartoffeln auf das Grab legen. Eine wunderschöne Geschichtsstunde also für uns alle! Für die Kinder Gedenkstellebesonders bemerkenswert war, dass Friedrich der Große sich direkt neben seinen Hunden begraben ließ. Dieser Wunsch war ihm nicht sofort erfüllt worden, aber über 200 Jahre nach seinem Tod hat es dann doch geklappt: er wurde in Sanssouci begraben. „Ich habe als Philosoph gelebt und will als solcher begraben werden, ohne Gepränge, ohne feierlichen Pomp, ohne Prunk. Ich will weder geöffnet, noch einbalsamiert werden. Man bestatte mich in Sanssouci auf der Höhe der Terrassen in einer Gruft, die ich mir habe herrichten lassen […]. Sterbe ich in Kriegszeiten oder auf der Reise, soll man mich am ersten besten Ort beisetzen und im Winter nach Sanssouci an die bezeichnete Stätte bringen.“ Nach so viel Kultur hatten wir Hunger. Wir fuhren in das holländische Viertel in die Mittelstraße 32. Dort gibt es ein holländisches Café mit Namen „Poffertjes en Pannekoeken“. Geöffnet ist jeden Tag ab 11 Uhr und Montag ist Ruhetag. Eierkuchentechnisch haben wir uns dort wie im Paradies gefühlt: z.B. gab es Eierkuchen mit Schokosauce, Erdbeeren und Sahne. Himmlisch! Gut gestärkt sind wir wieder ins Hotel gefahren und sind natürlich gleich im Wellnessbereich verschwunden. Zuvor haben wir noch entdeckt, dass es hinter der Rezeption im Hotel noch eine relativ gut eingerichtete kleine Kinder-Spielecke gibt. Diesmal ging auch die Mama nach dem Genuss des Schwimmbeckens in den Wellness-Bereich. War das schön! Es gibt eine Sauna, eine Dampfsauna, ein Tepidarium (Wärmeraum mit 40 Grad Lufttemperatur und trockener Luft), alles was man sonst noch so für´s Saunieren braucht und den Außen-Whirlpool. Es war gar nicht so schlimm, die drei Schritte bis zum Pool draußen in der Winterskälte zu gehen.Der Whirlpool ist durch das Hotel überdacht und vorne ist ein Bretterzaun angebracht. Das Wasser ist angenehm warm und wir haben mit den Kindern im blubbernden Wasser mit angeschalteten Unterwasserlampen über Friedrich den Großen und die große weite Welt philosophiert. Wann hat man dazu Gelegenheit?!

Wir wollen noch nicht nach Hause...

kreatives KindermalenTotal entspannt ging es auch an diesem Tag wieder in die Betten und am Sonntag haben wir unser letztes „Dorint“-Frühstück zu uns genommen. Die selbstgebackenen Waffeln waren der Hammer. Alle anderen Leckereien waren natürlich auch super!
Dann haben wir an der Rezeption gefragt, ob denn ein Late-Check-Out möglich wäre. Ansonsten hätten wir um 12 Uhr die Zimmer verlassen müssen und dann wäre das Schwimmen sehr kurz ausgefallen. Bis 14 Uhr durften wir ohne Aufpreis bleiben. Wir waren happy! Schnell hatten wir sämtliche Sachen in die Reisetaschen gepackt und sind wieder leicht bekleidet nach unten gefahren. Volle zwei Stunden haben wir nochmal den Wellness-Bereich genießen dürfen, bevor wir dann ganz pünktlich ausgecheckt haben.Wir können es kaum erwarten, wiederzukommen!
Fam. Aimé

Arrangements dieses Hotels

Gäste berichten - weitere Reiseberichte zu diesem Hotel

Maggie Kalis
Maggie Kalis
Frau Maggie Kalis war mit ihrem Partner zu Gast im 4****S Dorint Sanssouci Berlin-Potsdam. Lesen Sie, was die beiden Kurzurlauber begeistert hat, von dem romantischen Ambiente im Hotel, dem ausgiebigen Frühstück auf der Terrasse und den Leckereien aus Bioprodukten im Café Kieselstein. ...mehr
Fanny Nest
Fanny Nest
Fanny Nest war mit Ihrer Familie zu Gast im 4**** Dorint Hotel Sanssouci Berlin-Potsdam. Lesen Sie, was begeistert hat, von dem Besten Frühstück der Stadt bis hin zur sehr günstigen Lage des Hotels. ...mehr
Informationen zum Hotel
Das Dorint Sanssouci Berlin/Potsdam ist eine perfekte Mischung aus moderner Architektur und zeitloser Eleganz inmitten der historischen Schlösser Sanssouci und Cecilienhof. Den anspruchsvollen Gast erwarten 309 stilvolle Zimmer und Suiten auf 3 Etagen mit den klassischen Annehmlichkeiten eines First-Class-Hotels.

Auf 2300 m² Gesamtfläche bietet das Vier-Sterne-Hotel den idealen Rahmen für Kongresse, Tagungen, Seminare, Autopräsentationen, Ausstellungen und Feiern.
14 variable und kombinierbare Konferenz- und Veranstaltungsräume für bis zu 750 Personen sowie 10 Gruppenräume stehen Ihnen in unserem Haus zur Verfügung, 6 Veranstaltungsräume sind Pkw-befahrbar. Alle Räume sind tageslichtdurchflutet, klimatisiert und mit modernster Technik ausgestattet.

Vielfalt und Qualität sind auch im gastronomischen Angebot unverkennbar: so im Restaurant „Le Bistro" mit französischer Küche, in der Bierstube „Fritze" mit dem Störtebeker Bierkonzept und regionalen Gerichten, in „Jimmy`s Bar" mit klassischen Cocktails.

Entspannung bietet der 800 m² große Saunabereich (2 Trockensaunen und 1 Tepidarium), Liegewiese sowie Cardio- und Kraftgeräten. Bitte beachten Sie, dass wir Massage und Beautybehandlungen NUR im Voraus auf Anfrage und Verfügbarkeit anbieten.
(Alle Angaben vom Hotelier)

Dorint Sanssouci Berlin/Potsdam ansehen

1004 Hotelbewertungen im Überblick

5,3 von 6 Punkten 1004 Bewertungen für
Das Hotel
5,47
Zimmer
5,32
Service & Personal
5,38
Gastronomie
5,24
Freizeit- und Wellnessangebote
5,07
Lage und Umgebung
5,63
5,44 Sehr gut
Bewertet am 25.12.2020
Sommerbonbon Saison A 2020 - 4 Tage inkl. Frühstück und Stadtrundfahrt

Hotelier am 27.01.2021 Liebe Gäste, was für eine wundervolle Bewertung! Vielen herzlichen Dank dafür! Besuchen Sie uns doch bald wieder einmal, wir freuen uns schon auf Sie. Bis dahin senden wir Ihnen viele Grüße aus Ihrem Dorint Sanssouci Berlin/Potsdam

Altersgruppe
5,59 Exzellent
Bewertet am 03.11.2020
Herzklopfen - 3 Tage inkl. 3-Gang-Menü und einem Glas Sekt

schönes Hotel in sehr guter Lage; russische Kolonie, Pfingstberg und Sanssouci alles fußläufig erreichbar. Frühstück auch unter Corona-Bedingungen sehr gut organisiert; freundliches Personal, was auch kleine Anliegen schnell und freundlich umgesetzt hat. Zimmerservice aktuell nur auf Anforderung, das war bei zwei Übernachtungen aber kein Problem. Das 3-Gang-Menü war sehr lecker, es gab auch eine vegatarische Variante und man wurde gut satt. Wenn wir Potsdam wieder besuchen, dann sehr gern auch wieder im Dorint.

Hotelier am 09.11.2020 Liebe Gäste, was für eine wundervolle Bewertung! Vielen herzlichen Dank dafür! Besuchen Sie uns doch bald wieder einmal, wir freuen uns schon auf Sie. Bis dahin senden wir Ihnen viele Grüße aus Ihrem Dorint Sanssouci Berlin/Potsdam

Altersgruppe