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Hotelbewertung

Hotel & Ausflugsgaststätte Gondelfahrt in Jonsdorf

Ein Reisebericht von Heike Orgis aus Radebeul

Heike OrgisEs war mal wieder Zeit für einen Kurzurlaub im heimischen Bundesland, also in Sachsen. Es zog uns in das Zittauer Gebirge, genau gesagt nach Jonsdorf. Wie so oft buchte ich ein sehr ansprechendes Komplettpaket über Kurzurlaub.de. Wie gewohnt, verlief die Buchung absolut reibungslos. Unsere Kurzreise führte uns in das Hotel Gondelfahrt nach Jonsdorf, dieses Hotel ist gleichzeitig eine beliebte Ausflugsgaststätte. Unser gebuchtes Arrangement umfasste 3 Übernachtungen, 3 mal ein aufmunterndes Frühstücksbuffet, 3 mal ein leckeres 3-Gang-Abendmenü, die Schwimmbadnutzung, 1 Eisbecher für 2 im Eisgarten, 1 Bootsfahrt auf dem hoteleigenen Gondelteich, die Nutzung von 2 E-Bikes für einen Tag sowie ein Wellnessgutschein in Höhe von 10,00 Euro. Das ist ein umfangreiches Angebot, für das wir einen humanen Preis bezahlten.

Ankommen und sofort wohlfühlen

vor dem HoteleingangWie immer starteten wir zeitig, so dass wir bereits gegen 10:00 Uhr im Hotel ankamen. Schnell kümmerte sich die Hausherrin um uns, unser Doppelzimmer war sogar schon für den Bezug bereit, was uns natürlich freute. Der Urlaub konnte beginnen. Beim Check-in erhielten wir ein paar wichtige Infos und vor allem die Gutscheine für die inkludierten Dinge, wie das Eisessen und die Gondelfahrt sowie den unser geräumiges ZimmerWellnessgutschein. Die Hotelanmeldung hatte ich schnell vervollständigt und unterschrieben, der Zimmerschlüssel wurde uns sofort ausgehändigt. Dieser Schlüssel war für das Zimmer und den hinteren Hoteleingang erforderlich. Wir bekamen Zimmer 203, das im zweiten Stock des neuen Hotelanbaus zu finden ist. Zuerst schauten wir nach oben, das Zimmer stellte uns absolut zufrieden, dann das Badezimmerbrachten wir das Gepäck nach oben. Unser Auto parkten wir auf den hoteleigenen und kostenlosen Parkplatz. Wer sein Auto lieber sicherer abstellen will, kann für 6 Euro eine Garage mieten. Außerdem werden Radkrallen für 2 Euro pro Tag zur Miete angeboten. Wir haben auf diese Dinge verzichtet, obwohl wir direkt an der Grenze zu Tschechien nächtigten. Vertrauen sollte man aber mitbringen, passiert ist jedenfalls nichts Negatives. Wir richteten uns im schönen, sehr gepflegten Zimmer etwas häuslich ein, ein paar Dinge packten ich aus der Tasche in den großen Kleiderschrank. Das Zimmer umfasst alles, was man für einen angenehmen Urlaub benötigt, egal, ob es sich nur um ein paar Tage oder zwei Wochen handelt. Das Doppelbett war ausreichend groß, die Matratzen waren herrlich, wir haben super gut darin geschlafen. Schön finde ich immer, wenn keine weiße Bettwäsche aufgezogen wird, hier war gab es welche in einem hellen Beigeton. Wir hatten ausreichend Bewegungsfreiheit im Zimmer, das Gleiche traf auf das angrenzende Bad zu. Waschbecken, Toilette, Dusche sind die wichtigsten Dinge in einem Bad. Schön fand ich den Hocker und den Föhn. Der Föhn war leider etwas unhandlich, weil er recht groß ist und man den Power-Knopf beim Föhnen permanent drücken musste. Ich habe lieber meinen mitgebrachten Reisehaartrockner verwendet. Die bereitliegenden Hand- und Duschtücher war herrlich kuschelig und neu. Gut finde ich, wenn Produkte aus der Heimat Verwendung finden, die Tücher stammen aus der heimischen Produktion. Im nahen Großschönau gibt es nämlich eine große Produktionsstätte für Frottierware. In einem kleinen Schälchen in Muschelform lagen Duschgel, Seifen und Duschhaube bereit. Flüssigseife am Waschbecken gibt es nicht, was dank bereits erwähntem Seifenstück auch nicht nötig ist. Die abgepackten Duschgelportionen wurden täglich nachgelegt, was ich super fand. Damit ist es auch nicht nötig, in der Dusche einen Duschgelspender anzubringen. Ich glaube, dadurch achten die Gäste mehr darauf, Duschgel nicht sinnlos zu verschwenden. Aufpassen muss das Hotel bei der Pflege der Duschkabine. Die ersten Schimmelspuren in den Fugen konnte ich erkennen. Das finde ich immer sehr schade, zumal der Rest der Einrichtung richtig gut in Schuss ist.

Sportliche Betätigung nach reichhaltigem Essen

die gemütliche GaststubeNach dem kurzen Auspacken wurde es Zeit für ein Getränk, wir gingen also in die Gaststube, die ab 11:00 Uhr für Hotel- und Ausflugsgäste geöffnet hat. Es war noch nichts los, wir suchten uns einen Tisch aus und fühlten uns gleich wohl. Schnell wurden uns die Speisen- und Getränkekarten gebracht. Die Getränkeauswahl fiel uns nicht schwer, einheimisches Bier sollte es sein, das auch zügig tropische Exotenserviert wurde. Später orderten wir eine Krautroulade mit Kartoffelbrei und Sülze mit Bratkartoffeln und Remoulade. Die Preise dafür fanden wir echt gut, zumal beide Speisen auch richtig lecker waren. Am Nachmittag zog es uns trotz Regen nach draußen. Mit Schirmen bewaffnet machten wir uns zu Fuß zum Schmetterlingshaus auf. Dorthin läuft man vom Hotel aus ca. 15 bis 20 Minuten, je nach dem wie schnell man unterwegs ist. Natürlich kann man auch mit dem Auto dorthin fahren, dann ist man in ca. 5 Minuten dort. Der Parkplatz ist ausreichend groß und kostenlos. Wir zahlten pro Person 5,00 Euro Eintritt und schauten uns in aller Ruhe um. Im Obergeschoss findet man exotische Tiere, wie z. b. Schlangen und Gekkos. Die Freiflughalle der Schmetterlinge ist im Erdgeschoss. Sie ist nicht groß, aber auf jeden Fall sehenswert. Neben einer Vielzahl von Schmetterlingen gibt es Rebhühner, die flink durch die Halle laufen. Auch ein verglastes Gehege mit kleinen Äffchen lädt zum Verweilen und Zusehen ein. Wir hatten danach Durst und nahmen jeder ein Getränk im Selbstbedienungsbistro des Schmetterlingshauses. Danach gingen wir durch den Jonsdorfer Kurpark zurück zum Hotel. Hier holte ich mir an der Rezeption einen kostenlosen WLAN-Zugang. Im Zimmer probierte ich diesen gleich aus, es gab absolut keine Probleme. Erstaunt war ich über die Schnelligkeit des Internets, egal ob ich meine Technik im Zimmer oder im Restaurant nutzte. Das WLAN-Zugangsticket ist immer nur für 6 Stunden gültig. Diese Zeit bezieht sich auf die reine Nutzungsdauer. Danach holt man sich einfach ein neues Zugangsticket, das habe ich auch getan. Logisch, dass es dabei überhaupt keine Probleme gab. Bis zum Abendessen war noch viel Zeit, so machten wir uns auf in das klein aber feinhoteleigene Schwimmbad. Dieses sowie Sauna und Solarium findet man im Erdgeschoss des neuen Hotelanbaus. Das Schwimmbad ist sehr klein, aber für etwas körperliche Anstrengung reicht es aus, vor allem wenn man nur zu zweit dort ist. Wir hatten Glück, kein weiterer Gast wollte sich im Schwimmbad sportlich betätigen. Das Bad sowie die anderen Einrichtungen des Fitness-/Wellnessbereiches sind schmackhafte Vorspeisesuper sauber, sehr gepflegt und damit ohne Probleme nutzbar. Wenn man die Sauna nutzen will, sagt man einfach eine Stunde vorher an der Rezeption bescheid. Wir waren gespannt, was das Abendessen bringt. Immerhin hatten wir Halbpension in Form eines täglichen 3-Gang-Menüs. In der Gaststube war stets der selbe Tisch für uns reserviert. Dort fanden wir jeden Abend die Menüauswahl in Form einer Menükarte vor. Es gab immer eine Vorspeise, drei Hauptgerichte zur Auswahl und ein Dessert. Die Vorspeise und Hauptgerichte am ersten Abend waren sehr gut, die Nachspeise hat uns leider ein wenig an eine bekannte Paradiescreme erinnert. Geschmacklich war sie nicht unser Fall.

Höchster Kaffeegenuß und Reise in die Vergangenheit

das FrühstücksbuffetDen nächsten Tag starteten wir mit einem ausgiebigen Frühstück, das in Buffetform in der wunderbar eingerichteten und gestalteten Veranda angeboten wird. Zur Auswahl standen verschiedene Brot-/Brötchensorten, bis hin zu Knäckebrot und Reiswaffeln, mehrere Sorten Wurst und Käse, drei Sorten Saft, Wasser, frisches Obst und Obst aus der Konserve, Tomaten, kleine selbst gemachte Hackbällchen, süße Aufstriche in abgepackter Form, Müsli, Flakes, zwei Sorten Joghurt, gekochte Eier, Fleisch- und Eiersalat, Kräuterquark. Heißgetränke wurden nach Wunsch in Kännchen serviert, wir entschieden uns täglich für Kaffee, der wunderbar stark war. Hätte ein solches Kännchen nicht genügt, wäre ein weiterer Kaffee kein Problem gewesen. Das Personal ist flink, auch wenn wir am ersten Morgen ein wenig übersehen wurden und der Kaffee erst etwas später serviert wurde. Das war ein einmaliges Versehen, an den folgenden Morgen gab es keine Probleme. In der Veranda lässt es sich herrlich sitzen und frühstücken. Man kann den kleinen Gondelteich und den Nonnenfelsen betrachten. Da auch an diesem Tag das Wetter nicht so mitspielte, wie wir es gern gehabt hätten, haben wir die Gegend mit dem Auto erkundet. So kamen wir z.B. nach Waltersdorf. Dort können wir das Naturparkhaus, die Kaffeerösterei mit super gemütlichem Kaffee und das Volkskunde- und Mühlenmuseum empfehlen. Im Naturparkhaus haben wir uns über das Zittauer Gebirge informiert. Als Kaffeetrinker war es für uns Pflicht, das benachbarte Café mit Kaffeerösterei zu besuchen. Dort gibt es tolle Kaffeekreationen, zwei davon haben wir genossen. Zudem haben wir zwei Sorten Kaffee gekauft. Im bereits erwähnten Museum in WaltersdorfMuseum haben wir uns ausgiebig über das frühere Leben in dieser Gegend informiert. Leineweber waren hier früher viele angesiedelt, darum gibt es darüber viel zu erfahren. Weiterhin haben wir Neues über Mühlen gelernt, viele Exponate dazu sind ausgestellt. Zurück in Jonsdorf haben wir uns noch die Weberstube angeschaut. Dies ist ein kleines Museum, untergebracht in einem 200 suoer leckeres DessertJahre alten Umgebindehaus. Die Hausherrin erklärte eindrucksvoll, wie aus Lein ein gewebtes Tuch wird. Uns war gar nicht bewusst, wie viele Handgriffe dafür wirklich nötig waren. Bald darauf war es Zeit, zum Abendessen in die Gaststube zu gehen. Diese war wieder gut besucht, als Hotelgast und als Ausflugsgast ist man hier auch abends gut aufgehoben. Ich liebe Fisch, an diesem Abend gab es unter anderem ein gebratenes Saiblingfilet mit Salzkartoffeln und Gemüse. Leider war der Fisch ein wenig versalzen, doch in Kombination mit Kartoffeln und Gemüse war der Fisch gut essbar, sonst hätte ich ihn zurückgehen lassen. Einen entsprechenden Hinweis habe ich gegenüber der Servicekraft gemacht, sie hat meine Kritik an die Köchin weitergegeben. Vorsuppe und Dessert entschädigten mich, das Dessert war der Knaller. Ein in Kokosmantel gebackenes Eis auf Fruchtsauce.

Mit dem E-Bike durch das Zittauer Gebirge

leckerer Eisbecher im EisgartenDer nächste Tag begann super sonnig, so dass wir uns nach dem Frühstück auf die inkludierten E-Bikes schwangen und sämtliche Orte in der Gegend mit dem Fahrrad erkundeten. Das Zittauer Gebirge ist natürlich bergig, aber mit dem E-Bike war das alles kein Problem. Wir fühlten uns super wohl auf Fahrrädern. Natürlich muss man auch mit einem solchen Rad in die Pedalen treten, doch das Ganze geht viel schneller und entspannter vonstatten. So waren wir nach knapp drei Stunden wieder im Hotel. Es war eines der leckeren GerichteMittagszeit, die Sonne schien immer noch. Für uns war das die beste Gelegenheit, die ebenfalls inkludierten Eisbecher zu genießen. Im hoteleigenen Eisgarten gab wir unseren Gutschein ab und konnten uns jeder einen Eisbecher nach Wunsch bestellen. Erdbeer- und Mandarineneisbecher wurden für uns zurecht gemacht, beide waren sehr lecker und vor allem umfangreich. So gestärkt machten wir uns auf, den Nonnenfelsen zu erklimmen. Wir lieben das Wandern und so blieb es nicht dabei, nur den Felsen zu erkunden, sondern wir wanderten noch zu den Mühlsteinbrüchen. Ich kann jedem, der gut zu Fuß ist, eine oder mehrere Wanderungen in der Jonsdorfer Gegend empfehlen. Man wandert auf abwechslungsreichen und teilweise anspruchsvollen Wegen. Langeweile kam bei uns jedenfalls nicht auf. Die Beschilderung der Wege ist ausgezeichnet, in den Mühlsteinbrüchen gibt es viel zu sehen, alles ist mit entsprechenden Informationstafeln versehen. Der letzte Abend war gekommen und noch einmal gab es ein ansprechendes Menü. Fisch und Fleisch standen zur Wahl, dazu Salat und gefüllte Eierkuchen. Sämtliche Getränke, die wir während des Aufenthaltes zu uns nahmen, ließen wir auf das Zimmer schreiben. Am Abreisemorgen, nach dem Frühstück, hieß es Abschied nehmen. Das Einpacken und Verstauen der Sachen war schnell erledigt. Das Gleiche traf auf die Bezahlung der Rechnung zu. Alles verlief korrekt, wir beglichen die Rechnung mit der EC-Karte. Wieder einmal hatten wir dank Kurzurlaub.de eine tolle kleine Auszeit vom Alltag. Wir fühlten uns im Hotel Gondelfahrt Jonsdorf sehr wohl.

Arrangements dieses Hotels

Informationen zum Hotel
Die Gondelfahrt, idyllisch am Fuße des Nonnenfelsens gelegen, ist schon seit Ende des 18.Jahrhunderts ein beliebtes Ausflugsziel, ein Ort zum Verweilen und ein Ausgangspunkt für schöne Wanderungen. Am Ortsrand gelegen sind es doch nur 15 Gehminuten bis zur Ortsmitte des Kurortes Jonsdorf.

Unser familiengeführtes Haus bietet Ihnen verschiedene Gasträume - die Bauernstube mit dem mehr als 230 Jahre alten Kachelofen, eine gemütliche Gaststube und die geräumige Veranda mit Blick hinauf in die Felsenwelt. Das Gartenlokal, Schwerdtner´s Eisgarten und der traditionelle Bootsverleih auf dem Gondelteich laden im Sommer zu längerem Verweilen ein.

Unser 3*- Hotel verfügt über 35 Komfortzimmer. Alle Zimmer sind mit Dusche bzw. Bad, WC, Digital-TV, Radio und Telefon ausgestattet. Darunter sind 2 Apartments mit Minibar, Safe und Balkon, Zimmer mit getrennten Wohn- und Schlafraum, ein behindertengerechtes Zimmer und Zimmer mit Sonnenterrasse direkt am Wasser mit herrlichem Blick zu den Nonnenfelsen. W-LAN ist in allen Zimmern sowie auf dem gesamten Hotelgelände nutzbar. Wir verfügen über einen Wellnessbereich mit Schwimmbad, Sauna, Physiotherm Infrarotkabine und Solarium, sowie einen großzügig angelegten Parkplatz und Garagen.

Jonsdorf an sich hat ebenfalls einiges zu bieten, wie zum Beispiel Schmalspurbahn, Eissporthalle, Schmetterlingshaus, Waldbühne, Solarbeheiztes Gebirgsbad und Weberstube.
(Alle Angaben vom Hotelier)

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68 Hotelbewertungen im Überblick

5,5 von 6 Punkten 68 Bewertungen für
Das Hotel
5,75
Zimmer
5,61
Service & Personal
5,54
Gastronomie
5,51
Freizeit- und Wellnessangebote
5,04
Lage und Umgebung
5,39
6,00 Exzellent
Bewertet am 28.08.2020
Sommertraum de luxe 4 Tage in der Oberlausitz inkl. Halbpension

Es war alles super. Hat uns sehr gut gefallen. Kommen gern wieder.

Altersgruppe
4,89 Gut
Bewertet am 19.08.2020
Sommertraum de luxe 6 Tage in der Oberlausitz inkl. Halbpension

Altersgruppe