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Hotelbewertung

Hotel Waldmühle in Zella-Mehlis

Ein Reisebericht von Familie Hilbert aus Pirna

Familie HilbertInmitten des grünen Herzens Deutschlands können Besucher Natur genießen, entspannen und dabei gleich noch auf den Spuren der Geschichte wandeln. Am Rande von Zella-Mehlis bietet das Drei-Sterne-Hotel Waldmühle dabei die beste Basis. Das konnten wir erleben, nachdem wir bei Kurzurlaub.de das Vier-Tage-Angebot „Zeit für Ihre Sinne!“ buchten und von unserer Heimatstadt Pirna aus in knapp drei Stunden via Autobahn direkt zum Rennsteig rollten. Zwar liegt das Hotel gleich neben der A 71-Abfahrt am neuen Rennsteigtunnel, von Autolärm war im kleinen und grünen Lubenbachtal allerdings nichts zu hören. Die 1892 gebaute Waldmühle vereint Tradition und Moderne. Das Haus sah von außen einladend aus, genauso hübsch präsentierte sich unser Zimmer nach einer netten Begrüßung.

Kneippgang durch Thüringer Quellwasser

Schmiede: BrettfallhämmerZuerst nahmen wir uns etwas Zeit, um unserem Sinn für Geschichte zu frönen. Denn wenige Steinwürfe entfernt liegt das Technische Museum Gesenkschmiede. Das um 1840 erbaute Sägewerk war 1918 zur Schmiede umgebaut worden. Schmiedemeister Helmut Wahl betrieb diese bis 1985. 1992 hatte die Stadt Zella-Mehlis das Grundstück übernommen und zum Museum umgebaut. Hier erfuhren wir auf den Schautafeln erst einmal eine ganze Menge über das Schmiedehandwerk. In dieser Gesenkschmiede wurde der glühende Stahl mittels großer Schmiedemaschinen von Brettfallhämmern in sogenannte Gesenke, das sind Formen, Tauchbecken im Garteneingeschmiedet. In den rußgeschwärzten Hallen stehen die ältesten noch erhaltenen Brettfallhämmer Deutschlands, das älteste Stück Baujahr 1867. Wir hatten Glück, bei unserem Rundgang zeigte gerade ein Museumsmitarbeiter Schülern ganz praktisch, wie auf traditionelle Art geschmiedet wird. Nach diesem Abstecher in die während der KneippkurHandwerksgeschichte war für uns aktive Entspannung im Hotel angesagt. Wir waren schon auf die Sauna gespannt. Eine außergewöhnliche Anlage! Denn gleich nach dem Schwitzgang in der Finnischen Sauna konnte unser Sinn für Natur zum Zuge kommen. Im natürlichen Garten davor stiegen wir in ein Tauchbecken, das von einem Bach gespeist Genuß eines Traditionstellerwurde, der sanft den Hang herunterplätscherte. Gleich daneben lud ein Kneippbecken noch zu einem kleinen Rundgang ein. So abgekühlt, liessen wir uns auf die Liegen fallen und genossen die herrliche Ruhe. Nach vier derartigen Sauna-Kneipp-Gängen war die Zeit reif, um auch unserem Sinn fürs Kulinarische zu frönen. Die Speisekarte bot vieles, aber besonders Thüringer Spezialitäten. Hier wurde auch der Sinn des Hotelteams für Humor deutlich. Denn als eines dieser Gerichte wurde die „Zuchthauspraline“ angepriesen. Dabei handelte es sich um gebratene Fleischklopse mit Spiegelei und Bratkartoffeln. Während Ehemann Peter feststellte, dass dies eine sehr schmackhafte Angelegenheit war, entdeckte Gattin Karin den Traditionsteller Waldmühle für sich. Die Thüringer Bratwurst mit Rostbrätl, Sauerkraut und Bratkartoffeln schmeckten ebenfalls hervorragend. Rinderroulade mit Thüringer Klößen und die anderen Spezialitäten wollten wir an den folgenden Tagen genießen. Der Kurzurlaubsauftakt war mit diesem ersten Tag rundum gelungen.

Rennsteiglauf zum Großen Beerberg

die Am nächsten Vormittag ging's hinauf auf den Rennsteig. Dort wollten wir unserem Sinn fürs Läuferische nachgehen. Denn Ehemann Peter hatte bereits den Supermarathon auf dem legendären Wanderweg über 72,7 Kilometer gemeistert. Und die Strecke führte auch genau über den Abschnitt zwischen Oberhof und dem Großen Beerberg, der höchsten Erhebung des Thüringer Waldes, den wir heute in Angriff nehmen wollten. Also fuhren wir binnen zehn Minuten hinauf zum Oberhofer Parkplatz Rondell. Hier starteten wir. Inmitten von hohen Fichten trabten wir über den Rennsteig, der 1330 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sanft ging es bergauf, Blick vom Großen Beerbergdann leicht wieder hinab. Ab und zu begegneten wir Wanderern, die freundlich grüßten. Kurz vor'm Großen Beerberg stand eine Informationstafel, die auf eine Besonderheit hinwies. „Sie befinden sich am Rande eines der seltensten und wertvollsten Lebensräume in Thüringen – einem Hochmoor“, hieß es auf dem Schild. Hier standen wir am Beerbergmoor. Das und drei weitere waren vor etwa Hochmoor im Rennsteiggarten4.500 Jahren durch die Versumpfung fichtenreicher Eichenmischwälder entstanden. Die Torfschichten haben mittlerweile eine Stärke von 4,5 Metern erreicht. Hochmoore werden nur durch Regenwasser versorgt und sind nicht auf Grundwasser angewiesen. Deshalb werden sie auch als Regenmoore bezeichnet. Hier fühlen sich auch viele idyllischer LubenbachKleinlebewesen pudelwohl. Letztlich trabten wir noch das letzte Stück bis zum Großen Beerberg, genossen die Aussicht vom 982 Meter hohen Plateau. Und zurück ging es zum Rondell. Hier bot sich die Chance, noch mehr über Pflanzen und Natur zu erfahren. Denn gleich nebenan lud der Rennsteiggarten zum Besuch ein. Dabei handelte es sich um den größten und artenreichsten Alpingarten Deutschlands. Gezeigt wurden hier auf einer Fläche von sieben Hektar etwa 4.000 Pflanzenarten aus den Gebirgen Europas, Asiens, Nord- und Südamerikas, Neuseelands und auch aus arktischen Regionen. So konnten wir unserem Sinn für Natur freien Lauf lassen. Wunderschöne Rhododendron-Blüten, Hochmoorgewächse und auch seltene arktische Pflanzen boten interessante Anblicke. Interessant war auch ein alter Holzkohlenmeiler samt Hütte für den Köhler, der an ein besonderes Stück Handwerksgeschichte erinnerte.

Sinnliche Massage auf energetische Art

Massage mit HalbedelsteinenZwei Stunden lang saugten wir diese Eindrücke in uns auf. Doch der nächste Termin wartete im Massagestübchen von Sabine Barthelmes im Hotel auf uns, der zu unserem Wellness-Paket gehörte. Dort sollten wir am Abend eine Gesichts- und am nächsten Tag eine Ganzkörpermassage erhalten. Sanft glitten die Hände der 53-jährigen Wellness-Trainerin bei Runde eins übers Gesicht und Schulterpartien, strahlten beruhigende Energie aus. Sie behandelte nach der alten japanischen Reiki-Methode, erläuterte die Spezialistin diese Art der Energiearbeit. Selbst als sie die Hände mit einigen Zentimetern Abstand am Gesicht vorbeigleiten ließ, Hotel Waldmühlestrahlten diese noch Energie aus. Ein entspannender Abschluss dieses Tages! Am nächsten Morgen ging es dann für Ehemann Peter mit einer Ganzkörper-Massage mit Mandelöl nach chinesischer Tuina-Art weiter. Anschließend setzte Sabine Barthelmes bei Ehefrau Karin sogar Halbedelsteine zur energetischen Massage ein. Rundum entspannt verließen wir ihr Massagestübchen, spürten noch den ganzen Tag die wohltuende Wirkung. Noch einige Saunagänge, ein Spaziergang im Wald und ein gemütliches Abendessen - die Tage in der Waldmühle vergingen wie im Fluge. Entspannt und voller Thüringer Energie mussten wir uns letztlich gen Sachsen verabschieden. In diesem Kurzurlaub kamen unsere Sinne in vielfältiger Weise zum Zuge.

Arrangements dieses Hotels

Informationen zum Hotel
Umringt von herrlichen Waldwiesen, rauschenden Mischwäldern und einem Streichelzoo befindet sich unser Hotel in einer naturbelassenen Umgebung. Eingebettet in das Landschaftsschutzgebiet Lubenbachtal zwischen den Orten Zella-Mehlis und Oberhof fügt sich unser Hotel in eines der schönsten Täler Südthüringes ein. Die ruhige Lage unseres Hauses bietet zur jeder Jahreszeit Möglichkeiten zu interessanten Wanderungen auf gut ausgeschilderten Wanderwegen rund um den Rennstieg.

Entspannen Sie und lassen Sie sich anstecken von der Ruhe, die von der idyllischen Lage und Umgebung unseres Hotels ausgeht. Die Einzigen, die hier Lärm machen sind die Vögel vor und hinter dem Haus. Dabei werden sie unterstützt vom Lubenbach, der je nach Jahreszeit leise murmelt oder kraftvoll rauscht.

Unsere 31 Gästezimmer unterscheiden sich in Komfort- oder Standardzimmer. Zusätzlich verfügen wir über 2 Suiten.
Die Komfortzimmer verfügen alle über ein Bad mit Badewanne und sind geräumig eingerichtet. Die Standardzimmer bieten Ihnen im Bad eine Dusche. Für Familien bieten wir Ihnen wunderschöne Dreibettzimmer oder Familienzimmer für bis zu 4 Personen. Außerdem bietet unser Haus ein rollstuhlgerechtes Zimmer mit separatem Eingang und Lift. Bei unseren Zimmern können Sie wählen zwischen Lubenbachblick oder Waldblick.

Nehmen Sie Platz in unserem neuen Restaurant und lassen Sie sich verwöhnen mit Thüringer Küche, Zella-Mehliser Originalitäten und monatlichen Köstlichkeiten. Unser Küchenteam unter der Leitung von Chef Peter Langenhan verführt Sie mit traditioneller Thüringer Küche, geprägt von vielen original Thüringer und Zella- Mehliser Gerichten und unseren berühmten regionalen Wurstspezialitäten.
In unserer Küche werden hauptsächlich einheimische Produkte verwendet.

Wenn das Wetter mal nicht so mitspielt oder Sie wollen mal ,,Nichts" tun, dann besuchen Sie unsere Sauna.
Saunaraum mit Fenster und Blick ins Grüne - lassen Sie einfach die Seele baumeln. Wer die große Hitze nicht so mag, kann sich in der Infrarotsauna sanft aufwärmen. Aus der Saunakammer raus geht's erst mal unter die Dusche und dann ab ins Freie.
Unser Saunagarten mit Quellwasser- Tauchbecken, Kneippbecken, Whirlpool und bequemen Liegen macht den Saunagang komplett.
(Alle Angaben vom Hotelier)

Hotel Waldmühle ansehen

73 Hotelbewertungen im Überblick

5,4 von 6 Punkten 73 Bewertungen für
Das Hotel
5,54
Zimmer
5,31
Service & Personal
5,47
Gastronomie
5,48
Freizeit- und Wellnessangebote
5,01
Lage und Umgebung
5,45
5,56 Exzellent
Bewertet am 03.07.2020
Das ist Wanderbar

Das Hotel und alle zugehörigen Flächen sind gepflegt und geschmackvoll. Das gebuchte EZ war etwas klein, aber das war vorher bekannt. Das Bad war neuwertig und ausreichend groß. Als Hotel für Aktivurlauber absolut zu empfehlen. Die in der Nähe befindliche Straße und die Bahnstrecke war nicht störend. Die Küche ist sehr zu empfehlen und für das Gebotene preiswert. Frühstück gut.

Altersgruppe
5,29 Sehr gut
Bewertet am 10.06.2020
Das ist Wanderbar

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