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Hotelbewertung

Kur- & Landhotel Borstel-Treff in Dabel

Ein Reisebericht von Daniela Aimé aus Berlin

Daniela AiméUnser Sohn hatte die ersten Ferien seines Lebens und so wurde kurzentschlossen am 11.10. über die Seite kurzurlaub.de (eine super Erfindung- vielen Dank dafür!) und über die Hotline telefonisch ein Kuschelwochenende im Landhotel Borstel-Treff gebucht. Von Berlin kommend hatten wir ungefähr zwei Stunden Weg und da wir im Hotel frühestens um 14 Uhr einchecken konnten, hat unser fürsorglicher Papa eine Mittagspause in Alt-Schwerin eingeplant. Infos über den Ort an sich findet man unter www.alt-schwerin.de. Dort haben wir den Mecklenburger Bauernkrug in der Dorfstraße 21 (ein großer Parkplatz befindet sich direkt an der Straßenkreuzung, wenn man von Berlin kommt) aufgesucht und lecker und preiswert Mittag gegessen. Kurz bevor wir gehen wollten, haben wir die Kinderspielecke weiter hinten im Lokal gefunden und so haben wir unseren Aufenthalt noch um eine Cola und ein alkoholfreies Bier (für die wartenden Eltern) verlängert.

Besuch des Agrarmuseums

HallenhausNach dem Essen wollten wir nach nebenan ins Agrarmuseum. Die Eintrittskarten waren auf der gegenüberliegenden Straßenseite käuflich zu erwerben. Dort angekommen, haben wir erfahren, dass die Eintrittskarten zusätzlich auch zur Besichtigung des Museumsdorfes Alt-Schwerin berechtigten. Einen entsprechenden Plan haben wir dazu erhalten, denn einige Häuser waren über einen kurzen Fußweg zu erreichen. In einem Teil dieses Museumsdorfes davon befanden wir uns bereits und auch die Häuser im direkten Umfeld gehörten dazu; der Weg war also nicht weit. Voller Staunen sind wir durch die alten und kleinen, noch wie früher eingerichteten Häuser gegangen und haben gemerkt, wie verwöhnt wir eigentlich in der heutigen Zeit sind. Weiter hinten auf dem Gelände steht noch ein Tagelöhnerhaus in Doppelhausform und eine „Wohnung“ darin ist so eingerichtet, wie einstmals um das Jahr 1850 herum. Das war sehr beeindruckend. Nach kurzem Fußweg haben wir die alte Dorfschule erreicht. Unser mitgereister Erstklässler hat auf der Schulbank Platz genommen und konnte sich nicht vorstellen, dass früher einmal um die 50 Kinder dort zeitgleich unterrichtet werden konnten. Der Lehrerpult steht erhöht auf einem Podest, so dass man die ganze „Bande“ und auch das gleich danebenstehende Pult des Schülers, der für irgendein Vergehen bestraft wurde, überblicken konnte. Die Tafel befindet sich nicht an der Wand, wie wir es gewöhnt sind, sondern stand im Raum, vor der Klasse.

Zu Besuch auf Schloss Karow

SonnenhausUnter Zeitdruck stehend (der Museumsbesuch war ja nicht geplant), sind wir weiter gefahren bis nach Karow. Dort steht das Schloss Karow und es war unser Ziel für Kaffee und Kuchen. Hochherrschaftlich stand es da und im parkähnlichen Garten wurde gerade das Laub zusammengefegt. Wir wurden sehr nett begrüßt (die ganze Einrichtung ist wieder so hergestellt worden, wie sie früher einmal war- man kann sich also fürstlich fühlen!) aber leider gab es keinen Kuchen. Die Saison ging dem Ende entgegen und es verirrt sich zu dieser Zeit kaum noch ein Besucher dorthin. Wir haben aber Kaffee und Kakao mit Keksen serviert bekommen und fanden es ganz toll, in einem vornehmen Salon zu sitzen und zu plaudern. Die „Schlossherrin“ gesellte sich nämlich zu uns und wir haben uns angenehm unterhalten, während wir zwischenzeitlich die Blicke in den Schlossgarten und zur wirklich gediegenen Einrichtung schweifen ließen. Die Gästezimmer haben wir vor Ort nämlich nicht besichtigen können, aber die Internetseite ist sehr gut gemacht. Zügig haben wir uns dann auf den weiteren Weg gemacht, denn unser Zeitplan war nicht mehr einzuhalten. Nach einigen Minuten kamen wir am Borstel-Treff an und es dunkelte bereits. Es plätscherte ein Springbrunnen am Eingangsbereich und aus dem erleuchteten Wintergarten kam heimeliges Licht. Wir wurden nett begrüßt und bekamen unser Zimmer gezeigt. Das war jedoch kein Zimmer, sondern eine Suite und auch das Badezimmer nebenan war ungewöhnlich groß. Das ganze Hotel ist sehr schön eingerichtet und wirkt trotz der Deko (zu einem großen Teil aus Igeln bestehend, da der Igel im dortigen Landstrich „Borstel“ genannt wird). absolut nicht überladen.

Wohlfühloase gefunden

Entspannung am TeichDirekt im Haus befindet sich eine große Physiotherapie-Abteilung, so dass man dort auch „kuren“ kann, ohne das Haus zu verlassen. Das finden wir superpraktisch. Wir haben gleich das Gelände erkundet und den Badeteich gefunden. Bei schönem Wetter ist dieser mitsamt dem Garten sicher schön zu nutzen. Bei den Streicheltieren sind wir etwas länger geblieben und haben die Ziegen gefüttert. Danach sind wir hinunter ins gut beheizte Hallenbad gegangen und sind munter durch die Wellen der Gegenstromanlage gepaddelt. Im Anschluss haben wir Bio- und Dampfsauna getestet und haben uns darüber gefreut, dass wir bei dem kühlen, herbstlichen und feuchten Wetter solch eine Wohlfühloase gefunden haben. Zu Abend haben wir dann (endlich!) im Wintergarten gesessen und wollten nach dem üppigen Mittagessen in Alt-Schwerin nur noch eine Brotzeit zu uns nehmen. Nach einem kurzen Blick auf die Speisekarte entschieden wir uns jedoch um und nahmen Wild zu uns. Die Preise auf der gesamten Speisekarte waren sehr moderat. Das Essen hat ganz vorzüglich geschmeckt und auch ein Eis zum Nachtisch war noch drin. Kurze Zeit später stand eine Dame bei uns am Tisch und hat sich danach erkundigt, ob wir zufrieden seien. Und ob! Es stellte sich heraus, dass es sich um die Geschäftsführerin des Borstel-Treff handelte. So etwas haben wir noch nie erlebt! Christa war eigentlich immer anwesend und hatte auch immer ein offenes Ohr für die Gäste. Das haben wir als Begleiterscheinung als sehr angenehm empfunden.

Das Highlight

Wir haben an diesem Abend noch eine ganze Weile mit unserem Sohn gemütlich im Wintergarten gesessen und Karten gespielt. Sohnemann konnte sich einen (alkoholfreien) Cocktail bestellen und hat diesen sehr genossen. Gewonnen hat er beim Kartenspielen übrigens auch. Das Frühstück am nächsten Morgen war sehr üppig und ließ keine Wünsche offen. Alles wurde schnell wieder nachgefüllt, so dass man auf nichts warten musste. Die Brötchen waren auch prima und als wir am Essen waren, kam gerade der Imker, um die leeren Honiggläser abzuholen und neue, gefüllte, zu bringen. Natürlich wurde dann auch der Honig von uns getestet und für „sehr gut“ befunden. Draußen stürmte und regnete es und: es war uns egal! Aus dem Programm des Kuschelwochenendes gab es noch eine Wasserbett-Massage für jeden von uns und die Bedienung des Hotels, die uns dabei behilflich war, ist sehr freundlich auf jeden unserer individuellen Wünsche eingegangen. Unser Mittag haben wir auf dem Zimmer eingenommen (Sandwich aus dem Supermarkt), denn Abends gab es ja ein Candle-Light-Dinner für uns drei, welches Bestandteil des Kuschelwochenendes war. In dieser Zeit haben wir uns nur vorgestellt, welch leckere Essen gerade unten serviert wurden. Ein Sandwich konnte da natürlich nicht mithalten. Nachmittags wurden wieder Hallenbad und Saunen intensiv genutzt. Abends gab es dann das Highlight:das Candle-Light-Dinner! Da mehrere Familien und Paare das Kuschelwochenende gebucht hatten, sahen wir einige festlich eingedeckte Tische im Wintergarten stehen. Kurz zusammengefasst: es war wunder-wunderschön und jeder Gang des Essens ein Gedicht. Das Menü hatten wir kurz nach dem Frühstück bestellt und konnten dann Abends nur noch genießen. Auch unser Sohn war begeistert und hat seine Kinderportionen sehr genossen. Auch im Anschluss an das Candle-Light-Dinner haben wir wieder im Wintergarten gesessen, gespielt und uns ganz behaglich gefühlt. Beim Frühstücksbuffett am nächsten Morgen gab es zusätzlich zu den Leckereien des Vortags frisch gebackene Waffelherzen, denn es war ja Sonntag. Herrlich!

Zuletzt: eine Partie Schach

Leider mussten wir um 10 Uhr wieder auschecken, so dass wir es nicht noch einmal zum Hallenbad geschafft haben. Wir haben aber noch einmal einen Rundgang über das gesamte Grundstück gemacht und unser Sohn konnte mit Papa noch eine Partie Schach mit Riesenfiguren spielen und sich von den Tieren verabschieden. Diese wurden gerade gefüttert und das war natürlich für unser Stadtkind sehr spannend. Seufzend haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht und uns gesagt: hier möchten wir auf jeden Fall nochmal herkommen!

Arrangements dieses Hotels

Informationen zum Hotel
Herzlich Willkommen im Kur- & Landhotel Borstel-Treff in Dabel.

Liebe Urlauber und Feriengäste, egal, ob im Sommer oder Winter, ob Sie Ruhe und Entspannung suchen oder Ihren Urlaub aktiv gestalten wollen - bei uns haben Sie die Möglichkeit dazu. Im und um das Haus gibt es eine Vielfalt von Möglichkeiten, sich zu entspannen und zu erholen.

Der Ort Dabel liegt eingerahmt zwischen ausgedehnten Waldgebieten zwischen dem Holzendorfer und Dabeler See.
Unsere zwei 1998 bzw. 2000 fertiggestellten reetgedeckten Appartementhäuser sind dem niedersächsischen Hallenhaus nachempfunden.
Unser Hotel liegt dort, wo das wald- und seenreiche Mecklenburg am schönsten ist, in Dabel am Mattenstieg.
Lütt Maten ist auf plattdeutsch der kleine Hase. Und Hase und Igel gehören einfach zusammen.
Borstel wiederum ist in unserem Landstrich bekannt als Koseform für den kleinen Igel.

Sie liegen auf einem 20.000 m² großen Naturgrundstück mit Schwimmteich, Liegewiese mit Liegestühlen + Sonnenschirmen, Grillplatz, Tennisplatz und Streichelgehege.

Besuchen Sie uns, wir freuen uns auf Sie.
(Alle Angaben vom Hotelier)

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50 Hotelbewertungen im Überblick

5,3 von 6 Punkten 50 Bewertungen für
Das Hotel
5,51
Zimmer
5,27
Service & Personal
5,33
Gastronomie
5,33
Freizeit- und Wellnessangebote
5,22
Lage und Umgebung
4,87
4,11
Bewertet am 12.10.2020
Wellness-Woche am See "Wer rastet, der rostet" | Mittelsaison

Hotel und Aufenthalt Zimmer essen alles gut! Leider musste man feststellen das man wenn man ein Wellneshotel bucht, das es unmöglich ist dort Massagetermine zu kriegen da alles belegt ist, nach meiner Meinung nach muss mann das dann nicht als Wellnesshotel anpreisen wenn ich da keine Anwendungen buchen kann! Schade eigentlich!!!

Altersgruppe
5,89 Exzellent
Bewertet am 09.10.2020
Kuscheltage an der Seenplatte | Mittelsaison

Altersgruppe