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Hotelbewertung

Mercure Hotel Dresden Elbpromenade

Ein Reisebericht von Frau J. Fischer aus Kirchheim

J. FischerUnsere Familie besaß noch ein DB-Ticket, das bis zum 31.3.11. Genutzt werden musste, also plante ich einen eigenständigen Dresdenbesuch. Nachdem die Konzertkarte und das Historische Grüne Gewölbe gebucht waren, suchte ich nach einem geeigneten Hotel. Relativ PC-unerfahren stieß ich zufällig auf das Kurzurlaub.de. „Mercure, Elbpromenade-Angebot 4Tage/ 3Nächte“. Als Neukunde bin ich überrascht und jetzt überzeugt von Ihrem Angebot, denn es enthielt sogar eine 2-Tages-City-card, die öffentlichen Nahverkehr und kostenfreie Museumsbesuche einschließt. (Unter dem ungenaueren Hinweis, City-Card, hatte ich nur einen Orientierungsstadtplan, den ich von anderen Mercure Hotels kannte, erwartet.)

Ein Ohrenschmaus

DoppelzimmerEin nettes, gepflegtes DZ (Nichtraucher zur Alleinnutzung) im 3.Stock, (Dank Aufzug kein Problem) mit Ausblick auf die Elbe erwartete mich am 12.3.11. Nach 8-stündiger Zugfahrt hätte es auch zum Verweilen eingeladen, aber die Dresden Highlights warteten auf mich. Vor allem musste ich sofort zum Bahnhof zurück, in der Hoffnung meine eben für 24 € erstandene 2-Tages-City-card zurückgeben zu können. Es folgte ein erster Orientierungsstadtbummel über den Altmarkt und Besuch der Hofkirche. Ich war beeindruckt vom Sanierungs- und Wiederaufbauprogramm der Stadt, denn ich hatte Dresden zuletzt vor 21 Jahren besucht. Leider war ich zu müde, um für den Sonnenuntergang über der Elbe den Fotoapparat heraus zuholen, eine vergleichbare Stimmung bot sich in den Folgetagen leider nicht mehr. Zurück im Hotel wollte ich meinen Gutschein für einen Willkommenstrunk in einen „Elbwein“ eintauschen (vergeblich, z.Zt. nicht im Angebot), aber der Württemberger Riesling war auch nicht schlecht! Sonntag 13.3.2011 Nach einem guten Frühstücksbüfett, wo ich mir sogar Orangensaft frisch pressen konnte und gute Grünteequalität vorfand (lose Blätter und Kännchen mit Sieb) wartete das 8. Symphoniekonzert in der Semper Oper auf mich. Das begeisterte Publikum konnte durch seinen Applaus den amerikanischen Solisten Lynn Harrell (Violoncello) sogar noch zu einer Chopinzugabe bewegen. Ein Ohrenschmaus.

Meissner Porzellan

PorzellansammlungAlle Sinne waren geweckt für einen Besuch in der Semper Staatsgalerie, die überall mit der Sixtinischen Madonna (1512/13 von Raffael gemalt, 1754 angekauft) wirbt, obwohl sie über viele andere hochkarätige Gemälde verfügt. Mich haben die umfangreich vorhandenen Lucas Cranach d. Ä. Exponate besonders angesprochen. Die Sempergalerie 1855 der Öffentlichkeit übergeben, im 2. Weltkrieg schwer beschädigt, wurde zwischen 1955 und 1959 wieder im Stil der Neorenaissance aufgebaut, 1988 bis1992 erneute Renovierungsarbeiten, seither soll die Galerie jährlich ca 500000 Kunstliebhaber aus aller Welt anziehen. Über die Rüstkammer (Reiterspiele interessieren mich nicht so sehr, aber die Bausubstanz-die Neorenaissance in diesem Raum gut wahrnehmbar) fand ich den Weg in die beeindruckende Porzellansammlung.Mit 20.000Einzelstücken sei sie die umfangreichste keramische Sammlung der Welt, ihre Entstehung ist der ZwingerSammelleidenschaft August des Starken zu verdanken. Neben chinesischem und japanischem Porzellan ist die Entwicklungsgeschichte der Meissner Porzellanerfindung vor 300 Jahren und herrliche Exponate zu bestaunen. Bei den japanischen Objekten kam mir der Gedanke, dass das vom Erdbeben geschüttelte Land sich sicher freuen würde, wenn bei ihnen auch solche alten Kulturgüter zu sehen wären. (Anregung für eine Landesspende!) Von der Terrasse des Zwingers, die gastronomisch genutzt wird, hat man einen guten Blick auf das wiederaufgebaute Residenzschloss. Ab 18:00 Uhr Friedensgottesdienst in der Frauenkirche mit guter Orgelmusik, zum Teil Improvisationen von Samuel Kummer, ehemaliger Kantor der Martinskirche. Kirchheim/Teck. Im sauber gerichteten Hotelzimmer lud die Badewanne nach diesem anstrengenden Tag zur Entspannung ein (aus gesundheitlichen Gründen kam das Saunaangebot im Haus nicht für mich infrage).

Im Nymphengarten

im NymphengartenAngeregt durch die bei der Anreise erhaltenen Dresdeninformationen, entschied ich mich am Montag, 14.3. nach einem gutem Frühstück mit home-made? Eiersalat, für einen Besuch von Pfunds Molkerei in der Neustadt (gegründet1880 ), sogar im Guinnessbuch der Rekorde eingetragen, der Welt schönster Milchladen! Ein Anziehungspunkt für öffentliche Führungen. Fotografieren der restaurierten Villeroy und Boch- Kacheln mit Engeln und Putten ist nicht erlaubt. Ein reichhaltiges Postkarten- und Geschenkideenangebot steht für den Verkauf bereit, neben frischer Buttermilch im Ausschank und Käsespezialitäten, nicht nur aus der Region. Um 12:30 nahm ich in der Orangerie des Zwingers an einer Führung zur Ausstellung“Das Gold des Herkules“teil. Herkules, eine mythologische Figur, die August der Starke schon ab 1694 auf seine Medaillen prägen ließ, um somit von dessen Kraft zu partizipieren. Ein 300 Jahre alter Orangenbaum aus dem Schloss Pillnitz war als Riesenposter vertreten. KinderskulpturenNatürlich habe ich auch noch dem Nymphengarten einen Besuch abgestattet, viele Skulpturen werden grad durch Repliken ersetzt. Für 14:00 hatte ich mein Zeitticket fürs Historische Grüne Gewölbe reserviert (generell gebührenpflichtig), also musste ich mich etwas sputen. Nach 1.5 stündiger Bewunderung der wertvollen Objekte gab`s für mich im Schlosscafé eine kurze Stärkung, Eierschecke (Dresdner Spezialität). Danach lockte noch der Besuch des Grünen Gewölbes und der Türkischen Kammer. Besonders beeindruckt war ich von den Goldschmiedearbeiten des Johann Melchior Dinglinger (1664-1731), z. B. das „Goldene Kaffeezeug“, eines der Hauptwerke der barocken Juwelierkunst. Fotografieren in den Ausstellungen nicht erlaubt, - also einfach nachmachen und sich selbst einen Eindruck verschaffen! Auf 18:00 erreichte ich gerade noch die Abendandacht mit Führung in der Frauenkirche. 1990 kam der Ruf zum Wiederaufbau! Da die Kirche 1938 für Generalrenovierung vorgesehen, peinlich vermessen und fotografiert wurde und diese Unterlagen den Krieg überdauert haben, wurde das schier Unmögliche möglich. Für 131 000 000.- €. Gesamtkosten, (davon 108 000 000.- € Spenden aus aller Welt) konnte die Kirche wieder errichtet werden, am 30.Okt.2005 erfolgte die Einweihung, auf allen 3000 Plätzen sei das gesprochene Wort zu verstehen!

Eine gute Wahl

ResidenzschlossFür Dienstag den 15.3. stand die Heimreise (8,5 stündige Bahnfahrt) an. Zuvor verschaffte ich mir noch per Straßenbahn, Linie 1, die auch am Hotel vorbei fährt, einen Überblick über die städtebaulichen Aktivitäten und Grünflächen. Ich hatte das Gefühl mit der Lage meines Hotels eine gute Wahl getroffen, zu haben. Zimmer und freundlicher Service haben überzeugt, Geschichten aus dem Bekanntenkreis, das man als Single auf Reisen die letzen Kaschemmen zugewiesen bekommt, sind im Mercure Dresden Lügen gestraft. Das von mir ausgewählte Mammutkulturprogramm hätte ich mit Partner oder Freundin nicht So absolvieren können. Für meine Wünsche war´s maßgeschneidert und so kehrte ich zufrieden in den Alltag zurück, lediglich mit dem Gefühl, die kulinarischen Angebote aus Zeitmangel etwas vernachlässigt zu haben. Mit Partner hätte uns das 1825 gegründete Cafe Kreutzkamm, dessen Stollen wir gern zu Weihnachten essen, des Öfteren gesehen. Zu dieser Jahreszeit dominierten Baumkuchenspezialitäten das Schaufenster. Das nächste Mal reise ich wahrscheinlich wieder zu zweit, mit dem Auto, das Mercure ist dann sehr geschickt zu erreichen. Am Hotel führt übrigens der Elberadweg vorbei und die Aktivitäten der Wassersportler sind zubeobachten,wenn man nicht selbst aktiv werden möchte. Dies nur als Anregung für andere Reisefreudige !

Arrangements dieses Hotels

Informationen zum Hotel
Bis zur Autobahn sind es drei Minuten, bis zur Elbe fünfzig Meter. Hier steigt ab, wer die hektische Betriebsamkeit großer Hotels ebenso wenig mag wie die distanzlose Familienatmosphäre kleinerer Pensionen.

Die 103 Standard-Zimmer werden allen Anforderungen gerecht. Bad, Fernseher und Telefon sind selbstverständlich. Nicht ganz selbstverständlich sind die geräumigen Komfortzimmer: lichtdurchflutet, luftig und alle mit Balkon. Aus der Sauna (gegen Gebühr) reicht der Blick von den Radebeuler Elbhängen bis zur Dresdner Altstadt.

Die Canaletto-Lounge mit ihrem Wintergarten zum Elbufer verwöhnt mit kulinarischen Leckerbissen. In der angrenzenden ,,BaRock" warten echte Getränkeknüller auf die Gäste. Tiefgarage, 24-Stunden-Service und behindertengerechte Zimmer - ebenfalls Ehrensache. Bevorzugt wird dieses Hotel aber wegen der verkehrsgünstigen und doch ruhigen Lage.

Ab 01. Juli 2015 gilt in ganz Dresden eine Beherbergungsabgabe. Deren Höhe berechnet sich anhand des Bruttoübernachtungspreises und liegt zwischen € 1,00 und € 7,00 pro Person und Tag.
(Alle Angaben vom Hotelier)

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180 Hotelbewertungen im Überblick

5,1 von 6 Punkten 180 Bewertungen für
Das Hotel
5,17
Zimmer
5,07
Service & Personal
5,15
Gastronomie
4,96
Lage und Umgebung
5,24
5,69 Exzellent
Bewertet am 25.10.2020
Dresden - zum Anfassen - 4 Tage

Durch Corona viele Einschränkungen im Hotel aber sonst ein schönes Hotel zum Weiterempfehlen.

Altersgruppe
5,07 Sehr gut
Bewertet am 24.10.2020
Dresden - zum Anfassen - 4 Tage

Altersgruppe