Springe zum Inhalt
Zufriedenheitsgarantie
Zahlung erst im Hotel
kostenfrei stornierbar
keine Buchungsgebühren
Millionen zufriedener Kunden
die schönsten Kurzreisen
banner
Hotelbewertung

Radisson Blu Hotel Bremen

Ein Reisebericht von K.-H. Schwalvenberg aus Lünen

Herr SchwalvenbergFür meinen Kurzurlaub in Bremen (19.12.-21.12.2010) habe ich bei der winterlichen Wetterlage den Zug als Reisemittel und das Radisson Blu Hotel als Domizil gewählt. Beides war die richtige Entscheidung. Pünktlich fuhr der Zug im Hauptbahnhof, mit seiner beeindruckenden Fassade im Neorenaissance-Stil und seinem gut konzipierten Inneren, ein. Die Fahrt mit dem Taxi zum Hotel dauerte nur gut fünf Minuten. Das Hotel mit seinem Licht durchfluteten hohen Innenhof (mit Glaskuppel) ist sehr schön anzusehen, hat aber relativ kleine jedoch sehr gut ausgestattete Zimmer. Im Hotel befindet sich das Restaurant L'Oliva, mit seiner mediterranen und internationalen Küche, ist es sehr empfehlenswert. Das Frühstückbuffet, dass im Innenhof gereicht wird, ist reichhaltig und sehr liebevoll zubereitet, es lässt kaum einen Wunsch offen. Das Personal ist sehr professionell, freundlich und hilfsbereit. Gut angelegt ist auch der, im Zimmerpreis inbegriffene, Wellnessbereich. Das Schwimmbad hat eine ausreichende Größe. Sauna, Fitness- und Ruheraum sind hochwertig ausgestattet.

Zentraler kann man nicht wohnen

Ankunft in BremenDer Check-In erfolgte freundlich und problemlos. Die Kreditkarte wurde sofort entsprechend belastet. Der Zimmerschlüssel in Form der bekannten Scheckkarte berechtigt auch zum Zutritt der Aufzüge. Zusätzlich zum Schlüssel erhalte ich noch eine Broschüre über Bremen und einen Stadtplan. Zentraler kann man in Bremen nicht wohnen. Das Schnoor-Viertel die romantische Altstadt und die Weserpromenade „Schachte“, alles ist um die Ecke. Vom Seiteneingang gelangt man direkt auf die historische Böttcherstr. Ein 110 m langes Gesamtkunstwerk, mit Läden und Gastronomie, mit Museen, Werkstätten und dem Glockenspiel. Früher lebten in der Böttcherstraße die Fassmacher, deren Berufsbezeichnung sich vom Ausdruck „Bottich" für Fass herleitet. Heute sind in der kleinen Gasse Kunst und Kunsthandwerk zuhause. Anfang des 20. Jahrhunderts begann der Bremer Kaffeekaufmann Ludwig Roselius damit, nach und nach die Häuser der verfallenen Straße anzukaufen. Er ließ sie zu einem architektonisch außergewöhnlichen und gleichzeitig einheitlichen Straßenzug restaurieren. Mit Hilfe der Architekten Bernhard Hötger, Eduard Scotland und Alfred Runge erreichte Roselius, der Erfinder des koffeinfreien Kaffees, sein Ziel: Die Verbindung zwischen Marktplatz und Weser konnte zu einer bewusst konzipierten Häusergruppe von architektonischer Bedeutung gestaltet werden, die mit ihrem Stilmix von Art Déco und Backsteinbauweise einen ganz besonderen Charme ausstrahlt.

Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt

schöne SeitenstraßenAm frühen Nachmittag machte ich, ausgestattet mit Baedecker und Stadtplan, einen ersten Rundgang durch die tief verschneite Altstadt. Zuerst erreichte ich den Marktplatz. Das größte Schmuckstück am Marktplatz, Bremens "guter Stube", ist das Rathaus, seit 2004 gemeinsam mit der Roland-Statue auch UNESCO-Welterbestätte. Rund um Roland und Rathaus lädt der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt mit seinen über 170 weihnachtlich geschmückten Ständen zum ausgedehnten Bummel ein. Er gilt als einer der schönsten im Lande. Seine historische Kulisse, die liebevoll dekorierten Buden und Stände, die romantische Beleuchtung, all das macht sein besonderes Flair aus. Als störend empfand ich nur den Anblick der „Bremer Bürgerschaft“ Die Bremische Bürgerschaft ist das Landesparlament der Freien Hansestadt Bremen, das überhaupt nicht zum Gesamtbild passt. (eingeweiht 1966) Der Höhepunkt des Nachmittags war ein geführter Rundgang durch das Rathaus. Eines der bedeutendsten Bauwerke der Gotik und der Weserrenaissance in Europa. Es wurde von 1405 bis 1410 errichtet und erhielt im 17. Jahrhundert die Fassade im Stil der Weser-Renaissance. Zurück im Hotel entspannte ich mich im Hallenbad, bevor ich im Restaurant L'Oliva ein sehr gutes Viergangmenue genoss. Die sehr zuvorkommende Bedienung gab mir den Tipp den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt am traumhafte WinterlandschaftWeserufer aufzusuchen. Gut gesättigt mache ich mich nach dem Essen bei klirrender Käte (-8 Grad) die paar Schritte auf zu „Schachte“. Die Schachte ist eine etwa 600 Meter lange Uferpromenade entlang der Weser und die Flaniermeile für Bremen. Sehr viele Bars, Restaurants und Theater auch auf Schiffen entlang der Promenade bieten für das leibliche Wohl und die Unterhaltung tagsüber und abends volles Programm. Auch legen die Schiffe für eine Stadtbesichtigung vom Boot hier ab. Auf dem Weihnachtsmarkt angekommen fand ich mich direkt im Mittelalter wieder. Im Dorf der „Fogelvreien“ duftet es beim Gewürzkrämer nach Weihrauch und allerlei Spezereien aus dem Orient und der Fleischbräter verführt mit frisch Gebratenem. Das Hämmern des Schmieds hört man schon von Ferne und seine Kollegen aus anderen Zünften wie Töpfer, Filzer, Drechsler und Schreiber gehen ihrer untadelhaften arbeit nach. In den Tavernen können Besucher Glühwein, Met, Fruchtwein...... kosten und dem Gesang des Spielmanns lauschen. Handwerker bei der Arbeit, lamentierende Marketender, Gaukler und Spielleute...An vielen Feuerkörben kann man sich wieder aufwärmen. Ich bedaure es schon gegessen zu haben. Überall werden kleine leckere Köstlichkeiten angeboten.

Glühwein und Bratapfel

DenkmalNach einer geruhsamen Nacht, einer halben Stunde im Schwimmbad und einem ausgiebigen Frühstück machte ich mich wieder auf die Stadt weiter zu erkunden. Bevor es mich ins Schnoor-Viertel zog, besichtigte ich noch den Petri-Dom, mit dem Bau wurde im 11. Jahrhundert begonnen und dauerte etwa 200 Jahre. Sehenswert ist das Dom Museum mit Kunstschätzen aus vielen Jahrhunderten und der Bleikeller mit mumifizierten Leichen aus dem Mittelalter die eine besondere Eigenheit dieses Ortes sind. Im Schnoor-Viertel sind die kleinen Häuser aus dem 15. und 16. Jh., in Bremens ältestem Viertel, wie Perlen auf einer Schnur dicht aneinander gereiht. Kleine, schmale Fachwerkhäuser mit schmalen Gängen zwischen den gegenüberliegenden Gebäudereihen, daher der Name. (Schnur, plattdeutsch „Schnoor") Eine andere im HotelzimmerInterpretation führt die Bezeichnung darauf zurück, dass in diesem Teil des alten Fischerquartiers die Taumacher wohnten. Im „Schnoor“ schlendert man in unmittelbarer Nähe der Weser zwischen Goldschmiede- und Kunsthandwerk, in einem der zahlreichen Cafes oder Restaurant kann man sich erholen. Um 14.00 Uhr nahm ich, von der Tourist-Info am Marktplatz aus, an einem geführten Stadtrundgang teil bei dem ich noch viel Interessantes, über Besonderheiten Bremens, etwas über die Bauwerke, Bremens Geschichte und die Bremer erfuhr, was in keinem Reiseführer steht. Bei Anbruch der Dunkelheit zog es mich wieder auf zur „Schachte“ um heute die Leckereien von Flammkuchen über Glühwein bis hin zum Bratapfel zu genießen. Den Abend verbrachte in einer der gemütlichen Bierkneipen bei ein paar Becks. Am nächsten Morgen machte ich mich nach Hallenbad und Frühstück, bei herrlichem Winterwetter, zu Fuß auf den Weg zum Bahnhof, wo mein Zug nach nur einstündiger Verspätung, was bei der allgemeinen chaotischen Verkehrlage wenig war, mich wieder Richtung Heimat brachte. Fazit: Meine zweite Buchung bei Kurzurlaub.de und wieder hat alles geklappt. Organisation, Preis-Leistungs-Verhältnis, Hotel, die Stadt alles Bestens. Ich kann alles weiterempfehlen, so macht das Reisen Spaß.

Arrangements dieses Hotels

Informationen zum Hotel
Im Zentrum der Stadt an der historischen Böttcherstraße liegt unser Radisson Blu Hotel Bremen, nur wenige Gehminuten entfernt vom Einkaufsviertel und den bekannten Sehenswürdigkeiten. Lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen und halten Sie sich fit im Active Club mit Fitnessraum, Pool und Sauna. Das Geschäftsviertel beginnt unmittelbar am Hotel und den Flughafen erreichen Sie in 10 Minuten Fahrzeit.
Wireless Internet Zugang in allen Räumen.

AKTIV SEIN
Der Active Club im Radisson Blu Hotel Bremen läd zur Erholung ein. Halten Sie sich fit im Fitnessraum oder gehen Sie eine Runde joggen an der Weser.
Entspannen Sie im Anschluß in der Sauna oder bei einer Massage.

MIT KOMFORT
Es ist unser Anspruch, Ihnen ein Umfeld zu bieten, in dem Sie sich wohlfühlen und zu jeder Zeit entspannen können. Wir bieten Ihnen Professionalität, Zuverlässigkeit und Diskretion und einen Service mit persönlicher Note.

MIT VERGNÜGEN
Besuchen Sie die Wahrzeichen Bremens nur wenige Gehminuten vom Hotel entfernt. Im Haus sorgt der Active Club mit großem Fitnessbereich und zwei Saunen für Ihr körperliches Wohl. Die Weser lädt zu Bootstrips ein oder genießen Sie einen Spaziergang am Ufer. Museen und Theater finden Sie in der Nähe.

MIT FAMILIE
Besuchen Sie den Serengeti Park und das Universum Science Centre.
(Alle Angaben vom Hotelier)

Radisson Blu Hotel Bremen ansehen

197 Hotelbewertungen im Überblick

5,4 von 6 Punkten 197 Bewertungen für
Das Hotel
5,58
Zimmer
5,29
Service & Personal
5,44
Gastronomie
5,36
Freizeit- und Wellnessangebote
4,79
Lage und Umgebung
5,78
6,00 Exzellent
Bewertet am 26.03.2020
Radisson Blu - Entdecken Sie Bremen! inkl. Dinner

Wir hatten zwei sehr schöne Tage in Bremen. Das Hotel war sehr gut, ganz besonders ist uns die Freundlichkeit und Umsichtigkeit des Personals aufgefallen. Vielen Dank, dass wir zu Gast sein durften.

Altersgruppe
4,88 Gut
Bewertet am 09.01.2020
L.O.B.B.Y. New Year! Silvester in Bremen! 2019

Altersgruppe