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Brandenburg – die schönsten Ausflugstipps zum Ausspannen

In Brandenburg erwarten dich idyllische Ausflüge zu romantischen Schlössern und eindrucksvollen Herrschaftssitzen. Diese erstaunen mit ausgedehnten Gartenanlagen und gepflegten Parks, durch die einst Könige schritten. Neben prachtvollen Königsresidenzen bietet Brandenburg naturliebenden Romantikern eine Bootsfahrt auf den Wasserwegen des Spreewalds. Aktivurlauber erkunden die Region auf Wanderungen oder dem Fahrrad. Im Naturpark Westhavelland genießt du idyllische Zweisamkeit unter dem Sternenhimmel. Kultur und Wandern lässt sich ideal im Park Hoher Fläming verbinden, mit Dörfern deren Geschichte teilweise bis ins 10. Jh. zurückreicht. Nach ergiebigen Kultur- und Naturausflügen kannst du dich in den ruhigen Brandenburger Gewässern oder beim Wellnessen in einer hiesigen Therme wunderbar entspannen. Erfahre mehr über Brandenburgs schönste Ausflugsziele und wo du am besten ausspannen kannst.

Potsdams romantische Schlösser und idyllische Parks

Die Potsdamer Kulturlandschaft gehört zum UNESCO-Welterbe und entführt dich zu romantischen Schlösser mit weitläufigen Gartenanlagen. Hier spazierst du durch barocke Ziergärten oder durch wilde Parks nach englischem Vorbild. In den malerisch angelegten Landschaften plätschern kleine Bäche und oftmals liegen sie an ruhigen Seeufern, an denen du die Eindrücke der Herrschaftssitze auf dich wirken lassen kannst. Die Residenzen wurden meist von den preußischen Königen und Kaisern Deutschlands erbaut und erweitert und führen dich durch verschiedene Epochen.

Park Sanssouci

Mit dem Schloss Sanssouci und der dazugehörigen Gartenanlage erbaute sich Friedrich der Große zwischen 1745 und 1747 sein persönliches Lustschloss. In diesem hieß er Literaten wie Voltaire willkommen und sorgte sich eher weniger um Staatsangelegenheiten. Die erhöhte Lage ermöglicht dir einen Blick über den sorgfältig angelegten Garten.

Sanssouci Park neue Palais

Schloss Sanssouci

Das Rokokoschloss besteht aus einem langen, einstöckigen Gebäude, in dessen Mitte eine Kuppel thront. Am Ende der Seitenflügel stehen verspielte Rundpavillons aus Eisengittern. Auf der Nordseite befindet sich das Eingangsportal mit einem Hofplatz, der von einer halbrunden Kolonnade umgeben ist. Die Räumlichkeiten zum Eingang hin sind weit weniger romantisch ausgestaltet als die restlichen Säle, da sie für offizielle Empfänge genutzt wurden. In den privaten Bereichen des Schlosses erwartet dich hingegen opulenter Stuck, der teilweise vergoldet wurde. Dieser schafft mit seinen floralen Motiven wie Pflanzenranken und Abbildungen von Vögeln eine Verbindung zur Gartenwelt. Für die Zeit des Rokoko typische Ornamente sind Muscheln, die du besonders detailreich im prunkvollen Konzertzimmer besichtigen kannst. Dieser Raum besticht zudem mit einem kunstvoll gemusterten zweifarbigen Parkettboden.

Barocke Symmetrie in der Gartenanlage

Ebenerdig trittst du aus dem Schloss auf die oberste Weinterrasse. Sanft geschwungene Treppen führen über die sechs Terrassen hinab in den barocken Garten. Im Zentrum liegt ein rundes Brunnenbecken mit Fontäne, das von Sitznischen aus Marmor eingerahmt wird. Hier kannst du eine kleine Pause einlegen und dabei die Statuen griechischer Götter betrachten, die zwischen den Marmorbänken stehen. Um dich herum erstrecken sich symmetrisch angelegte Wiesen, die durch schmale Kieswege in zwei Reihen mit vier Rasenflächen unterteilt werden. Um die äußeren verlaufen bunte Blumenhecken und in der Mitte ragt je ein schlanker Obelisk in den Himmel.

In der Gartenanlage liegt zudem die Bildergalerie aus dem 18.Jh. Sie gilt heute als eines der ältesten noch bestehenden Bauten, die als exklusives Museumsgebäude erstellt wurde und beherbergt Werke von Renaissance- und Barockkünstlern wie Rubens. Ein Hauch Asien erfährst du im Chinesischen Teehaus mit vergoldeten Figuren und Säulen, die als Palmen gestaltet sind. Um diese herum stehen lebensgroße Statuen in chinesischen Gewändern.

Neuer Garten

Dieser großzügige Park erstreckt sich entlang des Westufers des Heiligen See bis zum Jungfernsee im Norden. Friedrich Wilhelm II. liess die Anlage ab Ende 18.Jh. im englischem Stil anlegen. In Gartenbereichen durfte sich die Flora frei entfalten, was sie von den akkurat zurechtgeschnittenen Barockgärten unterscheidet. Auf deinem Spaziergang durch den Neuen Garten passierst du zahlreiche Bauten wie den Eiskeller in Form einer Pyramide. Dieser diente zur Aufbewahrung verderblicher Lebensmittel, indem er mit Eis aus dem Jungfernsee gekühlt wurde. In der Meierei wurde die Milch der im Garten weidenden Kühe weiterverarbeite.

Marmorpalais

Idyllisch gelegen am Heiligen See liegt das Marmorpalais mit seiner Fassade aus rotem Backstein. Das zweistöckige Gebäude beherbergt im Erdgeschoß eine Eingangshalle mit offenem Treppenhaus sowie den Grottensaal in graublauem Marmor. Im Obergeschoß erstreckt sich der weitläufige Konzertsaal über die ganze zum See hin ausgerichtete Fensterpartie. Unter den weiteren Zimmern befindet sich ein orientalisch gestaltetes mit türkischem Zelt und Diwan. Die marmornen Treppen führen dich hinauf zu einem Rundtempel auf dem Dach mit großen Bogenfenstern, die dir einen Panoramablick über den Neuen Garten sowie den Heiligen See eröffnen.

Gotische Bibliothek

Im gotischen Stil überzeugt das Bibliotheksgebäude aus Sandstein. Es ist umgeben von einem romantischen Arkadengang mit spitz zulaufenden Bögen. Von diesen aus blickst du den See hinauf auf das Marmorpalais am linken Ufer. Über eine detailreiche Wendeltreppe gelangst du in den oberen Bereich, dessen Kuppel in einem Sterngewölbe zusammenläuft.

Orangerie mit altägyptischem Flair

Über dem viersäuligen Eingangsportal thront eine Sphinxfigur, unter der du in die Vorhalle der Orangerie eintrittst. Das Tor ins Innere wird von zwei schwarzen, ägyptischen Götterstatuen flankiert. Dahinter eröffnen sich dir die Hallen des 86m langen Gebäudes der Orangerie mit exotischen Pflanzen. Im Zentrum des Baus befindet sich der getäferte Palmsaal, in dem Friedrich Wilhelm II. musizierte und der heute als Konzertsaal dient.

Sanssouci Park Orangerie

Schloss Cecilienhof

Zu Beginn des 20.Jh. wurde im Neuen Garten ein Schloss im englischen Landhausstil für das Kronprinzenpaar errichtet. Dieses besteht aus Backstein sowie Fachwerk aus dunklem Holz und gliedert sich um den mittigen Ehrenhof, einen Gartenhof und drei Wirtschaftshöfe. Es lohnt sich ein Blick aufs Dach mit seinen individuell ausgearbeiteten Schornsteinen im Tudorstil zu werfen. Im Innern erwartet dich eine 12m hohe Halle, in der 1945 die Potsdamer Konferenz abgehalten wurde.

Neuer Park Palast Cecilienhof

Schlosspark Sacrow

Malerisch steht Schloss Sacrow umgeben von einer ruhigen Parklandschaft im gleichnamigen Stadtteil an der Havel. 1840 kaufte Friedrich Wilheilm der IV. Das Landgut und erweiterte es durch einen zweistöckigen Anbau im italienischen Stil. Zudem gab er die Errichtung der Heilandskirche in Auftrag. Der Park verfügt über einen reichen Baumbestand, darunter kannst du eine knorrige tausendjährige Eiche entdecken. Über Kieswege spazierst du vom Schloss zur Heilandskirche, die nach frühchristlichen Vorbild erbaut wurde. Um den eleganten zweifarbigen Bau verläuft ein Arkade unter anderem direkt am Fluss entlang.

Schloss Babelsberg

Auf dem Babelsberg umgeben von einem Landschaftspark thront die Sommerresidenz Kaiser Wilhelms I. das Schloss im Stil der englischen Neugotik wurde in mehreren Etappen erbaut und erweitert. Durch hohe Spitzbogenfenster gelangt viel Tageslicht in Räume von Schloss Babelsberg. Besonders sehenswert sind beispielsweise der achteckige Teesalon, dessen bodentiefe Gotikfenster dicht aneinandergereiht sind und einen Rundumblick in den Garten erlauben. Imposant ist zudem der über zwei Etagen reichende Tanzsaal.

Der Park um das Schloss herum wurde terrassenartig gestaltet mit Gärten aus Blumen und Ziersträuchern sowie Waldabschnitten. Auf dem ganzen Areal gibt es Springbrunnen, kleine Bächlein, Seen und Wasserfälle. Damit Park und Schloss mit genügend Wasser versorgt wurden, entstand am Griebnitzsee ein Gebäude im Stil einer mittelalterlichen Burg, in dem das Pumpwerk untergebracht wurde. Auf geschwungen Wegen spazierst du durch den Garten und entdeckst am Ufer des Tieferen Sees das Kleine Schloss. Dieses wurde für das kaiserliche Thronfolgerpaar erbaut. Entlang des Sees gelangst du zum Matrosenhaus, das als Anlegestelle für die Boote Wilhelm I. diente. Auf einem Hügel steht der Flatowturm, von dessen Turmspitze aus, du eine weite Aussicht über die Potdamer Kulturlandschaft genießt.

Schloss Babelsberg

Kolonie Alexandrowka

Im Norden Potsdams erstreckt sich die russische Kolonie Alexandrowska, die einst einem russischen Soldatenchor Obdach bot. Die Kolonie besteht aus reich verzierten Fachwerkhäusern, die an traditionelle russische Blockhäuser erinnern. Die Hauptgebäude sind durch eine überdachte Einfahrt mit den Ställen verbunden. In einem der Häuschen hat sich ein Museum eingerichtet, in dem du mehr über Geschichte und Bauweise der Kolonie erfährst.

Natur pur – Brandenburgs facettenreiche Landschaften

Spreewald

Im Südosten Brandenburg liegt das UNESCO-Biosphärenreservat des Spreewaldes mit den vielen Verzweigungen des Flusses Spree sowie einem Netz an Kanälen. In dieser Region tauchst du ein in eine idyllisch Landschaft und unternimmst beispielsweise ein Bootstour auf einer der gemütlichen Wasserstraßen, während das Sonnenlicht sanft durch die dichten Baumkrone fällt. Die Ausflüge zu Wasser führen dich zu beschaulichen Orten wie Lübbenau mit seiner verwinkelten Altstadt. Im kleinen Lehnde findest du dich in einer pittoresken Lagunenstadt wieder. Hier versetzt dich das Freilandmuseum Lehnde ins 19.Jh. zurück. Das damalige Leben wird anhand von historischen Bauernhöfen veranschaulicht. Zudem erfährst du zahlreiche Details über die bekannte Spreewaldgurke und den hiesigen scharfen Meerrettich. Neben Bootstouren können Urlauber sich auch aktiv bei Kanufahrten zu Zweit, gemütlichen Wanderungen oder Radtouren betätigen.

Spreewald

Sternenhimmel über Naturpark Westhavelland

Der Naturpark Westhavelland ist eines der größten Schutzgebiet Brandenburgs und verläuft entlang der Havel mit ihren vielen Nebenflüssen zwischen Brandenburg an der Havel und Neustadt an der Dosse. Die Region der unteren Havel stellt ein riesiges Feuchtgebiet dar mit einer raren Fauna und Flora. So kannst du beispielsweise Biber und Fischotter oder auf Vogelbeobachtungen einen Seeadler entdecken.

Das Gebiet besitzt nachts eine geringe Lichtverschmutzung, wodurch es den Titel Sternenpark Westhavelland erhalten hat. Der äußerst dunkle Nachthimmel eröffnet dir bei wolkenloser Sicht unter anderem einen Blick auf die Milchstrasse. Du kannst dabei die Sternenbeobachtungsstation Parey besuchen oder es dir an einem der markierten Plätze gemütlich machen.

Neben Wanderungen und Radtouren können im Norden des Parks romantische Kutschenfahrten unternommen werden. In der Stadt Neustadt an der Dosse befindet sich nämlich das Brandenburgische Haupt- und Landesgestüt mit einer Sammlung historischer Kutschen und einem breiten Angebot an Ausfahrten.

Wandern im Schlaubetal

Im Schlaubetal erwarten Sie dichte Waldlandschaften, die von tiefen Tälern durchzogen sind, wie dem Schlaubetal mit seinen von Laubbäumen bewachsenen Hängen. Auf den Dünen der Mahlheide erstreckt sich ein uralter Bauernkiefernwald, unter dessen ausladenden Ästen sich dichte Flechten ausgebreitet haben.

Durch die Region führt ein gut ausgeschildertes Netz an Wanderwegen, wie beispielsweise dem Mühlenwanderweg. Dieser verbindet historische Standorte miteinander, deren Mühlen teilweise noch besichtigt werden können. Andere Wege verlaufen vorbei an Seen durch Hangwälder und Moore. Zudem gibt es zwei Lehrpfade, die dir die Fauna und Flora des Naturparks Schlaubetal näher bringen.

Die Kulturlandschaft des Naturparks Hoher Fläming

Dieser idyllischen Natur setzt sich aus Hügeln im Norden und Flachland mit Wäldern und Feldern im Süden zusammen. In dieser Landschaft liegen kleine Orte wie Bad Belzigs mit besonders gut erhaltenen historischen Stadtkernen. Auf einer Anhöhe über Bad Belzig liegt mit der Burg Eisenhardt eine der vier mittelalterlichen Burgen des Naturparks Hoher Fläming. Diese wird von einer vollständigen Ringmauer umschlossen, deren Wehrtürme du besichtigen kannst. Weitere Sehenswürdigkeiten der Altstadt ist der romanische Sakralbau aus dem 13.Jh. Noch weiter zurück geht die Geschichte von Ziesar, die bis ins Jahr 948 zurückreicht. Hier informiert die Ausstellung des Museums für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte des Mittelalters über die reiche Vergangenheit der Region. Desweiteren kannst du im Naturpark Hoher Fläming auf den Strecken des Kunstwanderweges kreatives Schaffen in Freien besichtigen. Auf den Etappen erwarten dich 28 Installationen von verschiedenen Künstlern, die sich harmonisch in die Natur einfügen.

Entspannen in Brandenburgs Wasserwelten

Brandenburg ist das gewässerreichste Bundesland Deutschlands und verfügt über zahlreiche naturbelassene Badestellen sowie Strandbäder. Sandstrände erwarten dich beispielsweise am kristallklaren Stechlinsee in Neuglobsow im Ruppiner Seeland. Neben einer Liegewiese am Waldrand gibt es Annehmlichkeiten wie Toiletten, eine kleine Gaststätte und einen Kinderspielplatz. Mit mehr Wasseraktivitäten lockt unter anderem der Große See im Naturpark Schlaubetal mit einem Verleih für Tret- und Ruderboote für romantische Ausfahrten.

Über das ganz Bundesland Brandenburg verteilen sich Thermen und Wellnessbäder mit breitem Angebot. Dabei wird auf heilende Ressourcen aus der Region zurückgegriffen. In Burg im Spreewald wird das reichhaltige Solewasser direkt von der 1350m tief liegenden Quelle in die Solebecken geleitet. Für die mineralhaltigen Moorbäder wird Moor von den Seeufern verwendet und Aufgüsse sowie Kräutermassagen findet unter Verwendung lokaler Pflanzen statt.

Viele Badewelten besitzen Saunalandschaften mit Ruheräumen, die mit bequemen Liegen ausgestattet sind. In den Becken entspannst du mit wohltuenden Massagedüsen oder du lauschst dem Rauschen des Whirlpools. In den Wellnessbereichen werden vielseitige Massagen mit heissen Steinen, nach Ayurveda Art oder mit heißen Steinen sowie Pflegepackungen angeboten.


Mittwoch, 05.Mai 2021 | von Marcel Müller