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25. Juni 2021

Das sind die top 8 der schönsten Orte an der Nordseeküste

Endlose Strände, Wattenmeer, bezaubernde Inseln und romantische Leuchttürme erwarten dich an der Nordseeküste. Nicht umsonst zählt sie zu den beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands. Vom Festland bis hin zu den Nord- und Ostfriesischen Inseln bietet die Nordseeküste Abwechslung, Entspannung und jede Menge Outdoor-Sportarten. Egal, ob du Wellness und Luxus genießen, stundenlang am Strand spazieren oder historische Orte besuchen möchtest ­die Nordseeküste hat für jeden Urlaubsgeschmack etwas zu bieten. Freu dich auf Krabbenbrötchen, Ostfriesentee und atemberaubende Sonnenuntergänge, die sich besonders schön aus deinem Strandkorb beobachten lassen. Um dir die Auswahl etwas zu erleichtern, stellen wir dir hier die schönsten Orte an der Nordseeküste vor.
Einleitungsbild

1. Sankt Peter-Ording: Pfahlbauten und pure Natur

Sankt Peter-Ording an der Westspitze der Halbinsel Eiderstedt ist einer der schönsten Orte an der Nordsee. Mit zwölf Kilometer langem feinem Sandstrand mitten im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, umgeben von Salzwiesen und tiefgrünen Kiefernwäldern, ist der Ort ein wahres Naturparadies. Dank der idealen Windverhältnisse ist Sankt Peter-Ording eine Hochburg für Strandsegler und Kitesurfer. Der stellenweise 2000m breite Strand ist in mehrere Abschnitte aufgeteilt und bietet somit auch für Badegäste und Familien mit Kindern viel Platz zum Schwimmen, Buddeln und Relaxen.

Sankt Peter-Ording Pfahlbauten

Wahrzeichen des Nordseeheilbads sind die bis zu 7m hohen Pfahlbauten, die das Strandbild von Sankt Peter-Ording maßgeblich gestalten. Seit über 100 Jahren befinden sich diese Hütten auf Stelzen an der Küste. In den seinerzeit als „Giftbuden“ bezeichneten Pfahlbauten befinden sich heute die Badeaufsicht und Umkleidekabinen sowie nette Cafés und Restaurants. Hier kannst du mit atemberaubender Aussicht auf die Nordsee lecker essen gehen oder auf den Terrassen die Sonne genießen. Entspannung und Abwechslung zugleich findest du in der Dünen-Therme mit Erlebnisbereich, Saunalandschaft, Wellness- und Gesundheitszentrum.

Mein Tipp: Fahr mit der kleinen Bimmelbahn „Hitzlöper“ zum wohl bekanntesten Leuchtturm Deutschlands „Westerheversand“ und lass vom 41,5m hohen Turm die herrliche Aussicht auf dich wirken.

2. Cuxhaven: Die nördliche Spitze von Niedersachsen

Die beschauliche Küstenstadt Cuxhaven mit ihren kleinen Ortsteilen wie Sahlenburg, Döse oder Duhnen und Deutschlands zweitgrößtem Fischereihafen lockt jedes Jahr viele Urlaubsgäste an. Dich erwarten eine abwechslungsreiche Landschaft aus Sandstränden, Dünen, Wattenmeer und Küste sowie tolle Sehenswürdigkeiten. Die Kugelbake, das Wahrzeichen der Stadt, ist ein 29m hohes aus Holz errichtetes Seezeichen. An der Elbmündung markiert sie die Grenze zwischen der Elbe und dem Meer und diente einst den Seefahrern als Navigationshilfe. Wenn du dich für Kultur interessierst, findest du in Cuxhaven interessante Museen wie zum Beispiel das Joachim-Ringelnatz-Museum. Es zeigt neben zahlreichen Büchern und Fotografien auch Zeichnungen und Ölgemälde vom Schöpfer des Seemanns Kuttel Daddeldu. In den Hapag-Hallen lernst du viel über die Geschichte der Auswanderer, die einst das Land in Richtung Amerika verließen.

Cuxhaven

Neben einem reichhaltigen Kulturangebot besitzt die facettenreiche Stadt auch attraktive Flaniermeilen, die dir einzigartige Shopping-Erlebnisse bereiten. Zwischendurch kannst du in gemütlichen Restaurants fangfrische Fischspezialitäten schlemmen. Schließlich bist du ja an der schönen Nordsee.

Mein Tipp: Lass dir das maritime Flair und den Fischmarkt im alten Fischereihafen nicht entgehen. Hier kannst du herrlich bummeln, probieren und natürlich frische Krabben pulen.

3. Butjadingen: Die raue Schönheit der Nordsee

Nun entführe ich dich und deine Familie auf die grüne Nordseehalbinsel Butjadingen, die ohne Zweifel zu den schönsten Orten an der Nordsee gehört. Zwischen Weser und Jadebusen besticht sie mit Deutschlands einzigem Themenstrand. Hier am Strand von Tossens dreht sich alles um Piraten. Es erwarten euch Kletternetze, eine Arche Noah, Reifenschaukeln, eine Seilbahn und viele weitere Höhepunkte für mutige Freibeuter. Weiterhin findet ihr hier den ersten Babystrand Deutschlands, der mit Sonnensegeln, Wickeltischen und bunten Strandkörben ausgestattet ist. Damit die Kleinen vor dem rauen Küstenwind geschützt sind, wurde das Babyareal mit Glaselementen eingefasst. Bei Schietwetter könnt ihr im Aqua Mundo Erlebnisbad in Tossens einen tollen Tag verbringen. Auf den rasanten Rutschen, dem Crazy River oder im Kinder-Spaßbad kommt garantiert Freude auf.

Butjadingen zeichnet sich vor allem durch grüne ursprüngliche Natur und verträumte Ortschaften aus und eignet sich hervorragend für Fahrradausflüge. Entlang der Küste begegnen dir die charakteristischen Deichschafe und hin und wieder kommst du an einem Melkhus vorbei, wo du dich mit frischen Milchprodukten vom Bauernhof stärken kannst. Im malerischen Fedderwardersiel findet ihr die Nordseelagune, in der ihr ganz ohne Ebbe herrlich baden könnt. Auch den Fischereihafen, wo die Krabbenkutter mit ihren Fängen einlaufen, solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Hier könnt ihr die Krabben direkt vom Kutter kaufen.

Mein Tipp: Es ist Teetied? Dann nimm an einer ostfriesischen Teezeremonie im Butjadinger Teekontor teil. Bei erfolgreicher Teilnahme erhältst du sogar ein Teediplom.

4. Greetsiel: Die Perle Ostfrieslands

Im malerischen Fischerdorf Greetsiel in der Krummhörn spürt man, dass es in Ostfriesland ruhig und gemütlich zugeht. Hier gehen die Uhren eben etwas langsamer als woanders. Das beschauliche Bild Greetsiels wird geprägt von historischen Giebelhäusern entlang der verträumten Gassen und dem über 600 Jahre alten Hafen. Mit seiner beachtlichen Krabbenkutterflotte ist der Ort noch heute das Zentrum der deutschen Krabbenfischerei. Die Zwillingsmühlen am Ortseingang sind das Wahrzeichen Greetsiels und bei der Anreise schon von Weitem sichtbar.

Rund um Greetsiel verteilen sich in der Krummhörn 18 kleine romantische Warfendörfer, von denen jedes eine eigene historische Kirche mit einer einzigartigen Orgel besitzt. Darunter befindet sich auch Europas älteste intakte Orgel aus dem Jahre 1457 in der Kirche von Rysum. Begib dich am besten per Fahrrad auf die Kirchturmtour, vorbei an Gulfhöfen und Windmühlen, um die verschlafenen Warfendörfer zu erkunden. Und wenn du gerade auf Entdeckungstour bist, mach auch einen Abstecher zum Pilsumer Leuchtturm, dem Wahrzeichen der Krummhörn. Der kleine 11m hohe rot-gelbe Turm auf dem Deich wurde durch den Kinofilm „Otto – Der Außerfriesische“ berühmt und ist heute beliebter Ort für Trauungen.

Greetsiel

Übrigens befindet sich in der Nähe von Greetsiel auch der erste Trockenstrand der Welt im Warfendorf Upleward. Hierbei handelt es sich nicht um einen Ostfriesenwitz, sondern um einen echten Strand hinter dem Deich. Er ist ausgestattet mit Strandkörben, einem Abenteuerspielplatz, Sanitäreinrichtungen, einem Grillplatz, einer Bühne für Beachpartys und natürlich ganz viel Sand. Wenn du jetzt denkst, dass du hier nicht baden kannst, liegst du falsch. Du krabbelst einfach den Deich hinauf und auf der anderen Seite wieder hinunter und schon kannst du in der Nordsee baden – vorausgesetzt, es ist nicht gerade Ebbe.

Mein Tipp: Bei Schietwetter findest du in der „Oase“ in Greetsiel herrliche Entspannung.

5. Norden: Die älteste Stadt Ostfrieslands

In Norden befindest du dich nicht nur in der ältesten ostfriesischen Stadt, sondern auch in der nordwestlichsten auf deutschem Festland und einem der schönsten Orte an der Nordsee. Eines ihrer Wahrzeichen ist die unter Denkmalschutz stehende Deichmühle. Die funktionsfähige Holländerwindmühle mit ihren Nebengebäuden dient heute als Mühlenmuseum. Hier erfährst du alles über das Müllerhandwerk. Im Herzen der Stadt befindet sich die Ludgerikirche. Eingerahmt von uralten Bäumen gilt das rund 80m lange Gotteshaus als größte mittelalterliche Kirche in Ostfriesland. Bereits im Jahre 1235 wurde mit dem Bau begonnen, der sich über drei Jahrhunderte hinzog. Beim Schlendern über den historischen Marktplatz kannst du die „Dree Süsters“, ein Gebäudeensemble aus drei wunderschönen giebelständigen Backsteinbauten, bewundern. Hier befindet sich auch das Alte Rathaus, in dem heute das Ostfriesische Teemuseum untergebracht ist. Es ist das erste Museum, in dem du alles über die Kulturgeschichte des Nationalgetränks erfährst.

Strandvergnügen mit allem was dazugehört erwartet dich im Stadtteil Norddeich. Das Nordseeheilbad punktet mit idealen Bedingungen für Badegäste und Wassersportler. Hier herrscht immer eine „steife Brise“, was vor allem Surfer schätzen. Aber auch, wenn du eher ein Freund von geruhsamem Stand Up Paddling im flachen Wasser bist, wirst du dich hier wohlfühlen. Die naturbelassene Landschaft und die Küste laden zudem zu ausgedehnten Strandspaziergängen ein.

Mein Tipp: Besuch auf jeden Fall das Nationalpark-Haus in Norddeich. In der Seehund-Aufzuchtstation werden verwaiste Heuler liebevoll aufgezogen und anschließend wieder ausgewildert.

6. Westerland auf Sylt: Wo Tradition auf Moderne trifft

Westerland auf der größten nordfriesischen Insel Sylt ist ein Urlaubsort für jeden Geschmack. Hier kannst du dich ins Getümmel der Shoppingmeilen begeben, die Nacht zum Tag machen, ausgiebige Strandspaziergänge genießen, im Strandkorb relaxen oder dich von den Konzerten in der Musikmuschel verzaubern lassen. Ein über acht Kilometer langer feiner Sandstrand, eine Auszeit in der Sylter Welle oder im Syltness Center, der Fun Beach und die herrliche Promenade machen Westerland zu einem perfekten Ort für einen gelungenen Kurzurlaub. Das dachten wohl auch „Die Ärzte“, als sie lauthals sangen: „Ich will zurück nach Westerland“. Schon die Anreise per Zug über den Hindenburgdamm ist spektakulär. Du kannst natürlich auch mit der Fähre von Dagebüll oder dem Flieger nach Sylt reisen.

Bei einem Bummel durch Westerland wirst du immer wieder auf beschauliche Statuen und Monumente treffen. Am Anfang der Fußgängerzone steht die Wilhelmine. Die Bronzestatue ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Ebenso die „Reisenden Riesen im Wind“ auf dem Bahnhofsvorplatz und einige weitere Figuren. Am Marktplatz steht eines der bekanntesten Gebäude Westerlands, das Rathaus mit den zwei Zwiebeltürmen. Auf dem Vorplatz kannst du samstags über den Wochenmarkt schlendern.

Sylt

Von Westerland aus kannst du wunderbar die Insel erkunden, auf der sich im Westen das Partyvolk tummelt und es im Osten eher ruhig und entspannt zugeht. Hier breitet sich das ebene Schlickwatt aus und in den Ortschaften findest du beschauliche Reetdachhäuser, in denen einst Walfänger und Fischer wohnten. Auch der Norden der Insel ist einen Ausflug wert. Dort kannst du zum nördlichsten Punkt Deutschlands an den „Lister Ellenbogen“ mit den Zwillingsleuchttürmen List-Ost und List-West wandern. Hier angekommen wirst du das volle Inselglück verspüren und mit Glück die hier beheimateten Seelöwen sehen. Deine Badehose musst du nicht mitnehmen, denn Baden ist hier verboten.

Mein Tipp: Bei schlechtem Wetter (gibt es das an der Nordsee überhaupt?) kannst du in der Sylt4Fun-Arena klettern gehen oder dem Aquarium einen Besuch abstatten.

7. Insel Juist: Willkommen im Zauberland

Du liebst feinen weißen Sand, möchtest abschalten oder mit der Familie ein paar unbeschwerte Tage an einem der schönsten Orte der Nordsee verbringen? Dann lass dich entführen auf die Insel Juist, die von den Einheimischen liebevoll „Töwerland“ (Zauberland) genannt wird. Bezaubernd ist schon die Anreise nach Juist auf der gemütlich schaukelnden Fähre. Auf dem schmalen Eiland angekommen geht es weiter mit dem Pferdebus oder der Kutsche zu eurem Feriendomizil. Autos wirst du hier vergeblich suchen, denn die gesamte Insel ist autofrei und somit ein Paradies für Familien mit Kindern. Bezaubernd sind auch die klare und gesunde Luft, die Ruhe und die atemberaubenden Sonnenuntergänge.

Juist erstreckt sich zwar über 17km, ist jedoch nur rund 500m breit bzw. schmal. Das bedeutet – egal wo du dich auf der Insel befindest – , die Nordsee und ihre Strände sind immer nur einen Steinwurf entfernt. Der Juister Strand ist bekannt für seinen besonders feinen Sand und frei von Buhnen. Daher hast du völlige Bewegungsfreiheit beim Laufen oder Spazierengehen. Sanft abfallend eignet er sich hervorragend zum Baden mit Kindern. Bunte Strandkörbe, Volleyballfelder, Strandzelte und emporsteigende Drachen prägen das Strandbild. Hier lernst du nette Leute kennen, kannst Sandburgen bauen, Strandsport treiben sowie Wind, Wasser und Sonne auf der Haut spüren. Hier gibt es weder Hektik noch Termine, denn die Zeit scheint still zu stehen. Ist das nicht zauberhaft?

Mein Tipp: Schau dir einen Film im Inselkino in der Friesenstraße an. Das Besondere hier ist, dass man an Tischen sitzt und während des Films mit Speisen und Getränken versorgt wird.

8. Insel Amrum: Natur pur und Strand so weit das Auge reicht

Die Nordseeinsel Amrum ist geprägt von herrlichen Badestränden, Salzwiesen, Heidelandschaft und tiefgrünem Wald. Das Besondere an Amrum ist der Kniepsand, eine ehemalige Sandbank, die sich im Laufe der Zeit mit der Insel vereinigt hat und so den breiten Strand von Amrum bildet. Der sogenannte Hochsand liegt über dem Meeresspiegel und wird somit auch bei Flut nicht vom Wasser überspült. Hier kannst du selbst mit ganz kleinen Kindern gefahrlos baden, buddeln und Sandburgen bauen. Ein weiteres Highlight ist die Tatsache, dass man bei Ebbe übers Watt zur Nachbarinsel Föhr wandern kann. Bei der etwa 8km langen geführten Wattwanderung findest du Wattwürmer, Muscheln und vieles mehr.

Amrum

Amrum punktet neben dem Strand mit einem beeindruckenden Natur- und Vogelschutzgebiet im Norden der Insel. Seeschwalben, Möwen und viele weitere Vögel brüten hier, und mit etwas Glück triffst du auf Robben. Wenn du dich für die Geschichte der Insel interessierst oder dich ein wenig gruseln möchtest, besuchst du den Friedhof des kleinen Fischerdorfs Nebel. Die „erzählenden Grabsteine“ sind die steinernen Zeugen der Vergangenheit. Du erfährst alles über den Lebenswandel und die Schicksale der Amrumer im 17. und 18.Jh. Am Ortsrand von Nebel steht eine alte Windmühle, die hier im 18.Jh. errichtet wurde. Da sie auf einem kleinen Hügel steht, diente sie früher Seefahrern als Orientierungshilfe. Heute beherbergt sie ein Museum. 1875 wurde sie dann vom Amrumer Leuchtturm abgelöst, der nun das Wahrzeichen und die begehrteste Sehenswürdigkeit der Insel ist. Wenn du die 295 Stufen hinaufsteigst, kannst du bei guter Sicht bis nach Helgoland schauen.

Mein Tipp: Gönn dir in Norddorf ein Stück Friesentorte – ein absoluter Traum!

Thom Seiberth
Reiseexperte
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25. Juni 2021

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