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Martin Luther - Wo Sie im Kurzurlaub auf Luthers Spuren wandeln können

Wir stellen Ihnen die 8 besten Orte vor, an denen Sie Martin Luther und die Reformation erforschen können. Erleben Sie die Orte, an denen vor 500 Jahren Luther und seine Anhänger Geschichte schrieben. Dazu finden Sie Angebote, mit denen Ihr Besuch zum Kurzurlaub wird - etwa zum Reformationstag am 31. Oktober.

Geburt und Tod - Martin Luther in Eisleben und Mansfeld

Luthers
©fotolia.com - ArTo

Zusammen mit Wittenberg gehört Eisleben heute dank des Wirkens Martin Luthers zum Weltkulturerbe der Menschheit und ist somit ein ideales Reiseziel für alle Luther-Interessierten. Der Reformationstag bietet sich an, um das Geburtshaus und Sterbehaus Luthers zu besichtigen. Diese sind zwar nicht mehr original, Ausstellungen widmen sich aber hier umfassend Martin Luthers Leben und Wirken.

Das Licht der Welt erblickte Luther am 10. November 1483 in Eisleben. Einen Tag später wurde der kleine Martin in der St. Petri-Pauli-Kirche getauft. Noch heute wird hier am 11. November ein Gottesdienst mit anschließendem Laternenumzug zum Lutherdenkmal veranstaltet. Schon wenig später zog die Familie ins benachbarte Mansfeld, wo der Vater erfolgreich ein Berg- und Hüttenwerk betrieb. Das Elternhaus in Mansfeld ist heute noch erhalten und präsentiert in einer Ausstellung das Leben der Familie, aber auch Kurioses wie Murmeln, mit denen Luther als Kind spielte.

Der Kreis des Lebens schloss sich für Luther im Alter von 62 Jahren am 18.Februar 1546 in seiner Geburtsstadt Eisleben. Die Ausstellung in Luthers Sterbehaus in Eisleben erzählt von der letzten Reise des Reformators nach Eisleben und seinen letzten Tagen vor Ort. Sehenswert sind die Schlafkammer und das Sterbezimmer mit einer historistischen Ausstattung und dem originalen Bahrtuch, das Luthers Sarg bedeckte.

Weitere Sehenswürdigkeiten:

- Lutherbrunnen in Mansfeld von 1913: zeigt Ereignisse aus dem Leben Luthers

- Schloss Mansfeld: Stammsitz der Mansfelder Grafen mit spätgotischer Schlosskirche und Festungsruine

- Rathaus Eisleben: das spätgotische Gebäude errichtete die Stadt von 1519 bis 1531

- Altes Gymnasium: 1546 von Luther kurz vor seinem Tod gegründet, sitzt heute hier das Archiv


Unsere Angebote für einen Kurzurlaub in und um Eisleben


Sinneswandel und Studium - Martin Luther in Erfurt

Blick auf den Erfurter Domberg
©fotolia.com - borisb17

1501 ließ sich der 17-jährige Martin Luther als "Martinus Ludher ex Mansfelt" für das Sommersemester an der Alten Erfurter Universität eintragen. Noch heute können Sie das Collegium Maius mit seinem beeindruckenden Hauptportal besichtigen. Die nächsten vier Jahre studierte er die Sieben Freien Künste, eine Art vorbereitendes Grundstudium.

Er hatte 1505 gerade ein Jura-Studium begonnen, als ihn ein Gewitter, das ihn am 2.Juli 1505 bei Stotternheim auf offenem Feld erwischte, so in Todesangst versetzte, dass er gelobte Mönch zu werden. Noch heute dokumentiert hier der Lutherstein Ort und Geschehen. Fünfzehn Tage später trat Luther als Novize in das Erfurter Augustinerkloster ein. Schnell machte er auf sich aufmerksam und wurde bereits 1507 im Erfurter Dom zum Priester geweiht. Im Sommer 1511 verließ Martin Luther Erfurt endgültig, doch auch in den kommenden Jahren kehrte er immer wieder für kurze Zeit in die Stadt zurück, hielt Predigten und traf sich mit wichtigen Weggefährten.

Zahlreiche weitere Orte erinnern in Erfurt an den Reformator. Dazu lädt eine der größten mittelalterlichen Innenstädte Deutschlands zum Bummeln ein:

- Universitätskirche Michaeliskirche: hier besuchte Luther als junger Student die Gottesdienste

- Kaufmannskirche und Barfüßerkirche: Orte der Predigten Luthers

- Studentenzentrum Engelsburg

- Lutherdenkmal und Gemäldezyklus im Rathaus zum Leben Luthers

- Angermuseum mit der Ausstellung: Luther – Der Auftrag. Martin Luther und die Reformation in Erfurt.


Unsere Angebote für einen Kurzurlaub in und um Erfurt


Ein Streit, der in die Geschichte einging - Leipzig am Reformationstag erleben

Altes Rathaus - Wahrzeichen der Stadt Leipzig
©fotolia.com - pure-life-pictures

1519 eröffneten die Knaben des Thomanerchors – der noch heute hier singt – den Disput zwischen Luther und Johannes Eck in der Thomanerkirche . Ein Disput, der die wesentlichen Unterschiede zwischen reformatorischer und katholischer Lehre dokumentierte und den endgültigen Buch mit der katholischen Kirche bedeutete.

Noch vor Eröffnung als Ausschank für Studenten bewirtete der Medizinprofessor Stromer von Auerbach im Weinkeller seines Hauses Martin Luther. Ein zu der Zeit mutiges Bekenntnis. Zwei Jahre später kehrte Luther inkognito ein. Diese Ereignisse sind in der Luther-Stube von Auerbachs Keller dargestellt und werden den Gästen bei einer Führung gerne erläutert.

Das Stadtmuseum befindet sich im Wahrzeichen der Stadt Leipzig, dem Alten Rathaus. Eine neu gestaltete Ausstellung zur Stadtgeschichte thematisiert hier in einer eigenen Abteilung die Reformation. Dazu gehören Schriften Luthers; der Ehering seiner Frau Katharina von Bora; der berühmte Lutherpokal, ein Geschenk des schwedischen Königs; sowie die Kanzel mit lutherischem Bildprogramm aus der Johanniskirche, dem ersten Kirchenbau in Leipzig nach der Reformation.


Unsere Angebote für einen Kurzurlaub in Leipzig


Junker Jörg und die Bibel - Luther in Eisenach

Die Wartburg bei Eisenach
© fotolia.com – Henry Czauderna

Die Stadt Eisenach ist mit ihrem UNESCO-Weltkulturerbe Wartburg ein wichtiges Ziel für Luther-Reisende. Bereits in seiner Kindheit verbrachte Martin Luther hier einige Jahre für seine schulische Ausbildung. Das Lutherhaus, indem er als Schüler einquartiert war, erinnert an die Zeit.

Sein zweiter Aufenthalt war mit rund 300 Tagen wesentlich kürzer und unfreiwillig. Nachdem er auf dem Reichstag in Worms für vogelfrei erklärt wurde, entführte ihn der ihm wohlgesonnene Kurfürst Friedrich der Weise auf die Wartburg. Auf der Wartburg wohnte Luther inkognito als Junker Jörg. Die Zeit nutzte er, um in nur 11 Wochen das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche zu übersetzen. Die Übersetzung wurde ein Bestseller und beeinflusste wesentlich die Entwicklung einer einheitlichen deutschen Schriftsprache.

Weitere Sehenswürdigkeiten:

- Georgenkirche: hier sang Luther als Lateinschüler, später predigte er als Reformator von der Kanzel

- das Nikolaitor: hier kam und verließ nicht nur die Luther Stadt

- Lutherdenkmal von Adolf von Donndorf: Reliefs zeigen Szenen aus dem Leben Luthers in Eisenach und auf der Wartburg


Unsere Angebote für einen Kurzurlaub in und um Eisenach


Lutherhaus Wittenberg

Marktplatz zu Wittenberg mit Lutherdenkmal
©fotolia.com - pure-life-pictures

Wittenberg ist wohl der wichtigste aller Lutherorte. Hier schlug er (wahrscheinlich) seine 95 Thesen an die Türe, hier predigte er und lebte er mit seiner Familie. Deshalb gehören wichtige Wirkstätten Luthers heute zum UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit.

Die Schlosskirche von 1506 beherbergt das Grab Luthers. An die große Eingangstür schlug Luther wohl tatsächlich am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an. In der Stadtkirche St. Marien predigte Martin Luther 30 Jahre lang. Seine Kanzel ist auch heute noch erhalten und kann im Lutherhaus Wittenberg besichtigt werden.

Das Lutherhaus Wittenberg war das Wohnhaus des Reformators und beherbergt heute das größte reformationsgeschichtliche Museum der Welt. Eine Dauerausstellung erzählt vom Leben und Wirken Martin Luthers und der Zeit der Reformation. In der Ausstellung werden unter anderem Luthers Mönchskutte, Luthers Bibel sowie Handschriften und Medaillen gezeigt. Sehenswert ist auch die original erhaltene Lutherstube. Das Gebäude wurde 1504 als Augustinerkloster gebaut, in dem Martin Luther ab 1508 eine Zeit lang als Mönch lebte. Nach der Klosterauflösung bekam Luther das Haus 1532 übereignet und bewohnte es mit seiner Familie und seiner Frau Katharina von Bora.

Eine Attraktion aus jüngster Zeit ist das vom Künstler Yadegar Asisi geschaffene 360°-Panorama mit Bildern aus der Zeit Luthers als Mönch und Gelehrter und seiner Wegbegleiter.


Unsere Angebote für einen Kurzurlaub in Wittenberg


Martin Luther und die heilsame Quelle - Der Martin-Luther-Weg in Tambach-Dietharz

Blick auf Tambach-Dietharz
©fotolia.com-Henry Czauderna

Es war 1537, als Martin Luther ein Konvent in Schmalkalden verlassen musste, weil ihn ein Nierenleiden plagte. Dem Tode nahe wähnend, nahm er im Ort Tambach Quartier und ließ sich gegen seine Leiden behandeln. Und tatsächlich ging es ihm bald besser. Der Grund ist bis heute umstritten: Entweder war es ein Fußbad, die rüttelnde Fahrt über den Rennsteig oder der Genuss des Wassers einer Quelle im Tammichgrund. Die Quelle wurde 1717 in Lutherbrunnen umbenannt und die Einheimischen wissen heute noch die heilsame Wirkung des Wassers zu schätzen. Im Ort erinnert eine Lutherstele an den Aufenthalt des Reformators.

Für Wanderfreunde bietet der kleine Ort am Nordhang des Thüringer Waldes reizvolle Ziele:

- Naturdenkmal Falkenstein: ein fast 100 Meter hoher Porphyrfelsen

- Martin-Luther-Weg: auf Luthers Spuren geht es nach Schmalkalden

- Spitterfall: der höchste natürliche Wasserfall Thüringens

- Saurierfundstätte Bromacker: bedeutendste Fundstätte von Ur-Reptilien außerhalb Amerikas und zugleich die weltweit ergiebigste


Unsere Angebote für einen Kurzurlaub in Tambach-Dietharz


Martin Luthers Totenmaske in Halle

Der Altmarkt in Halle
© fotolia.com

Selber hielt sich Martin Luther nur für Predigten in der Universitätsstadt auf, doch auch so ist die Stadt eng verbunden mit der Reformation. Überdies bewahrt die Stadt mit seiner Totenmaske und handschriftlichen Notizen Dinge aus seinem Leben für die Nachwelt. Ein Mann wie Martin Luther hatte viele Gegner. Einer der größten war Kardinal Albrecht. Seine Residenz, die Moritzburg, kann heute besichtigt werden und beeindruckt mit einer prunkvollen Ausstattung aus der Zeit. Das Landesmuseum Sachsen-Anhalt zeigt dazu hier seine Sammlungen. Übrigens: am Ende triumphiert die von Martin Luther initiierte Reformation und Kardinal Albrecht musste 1541 aus seiner Residenz weichen.

Weitere Sehenswürdigkeiten:

- Der turmlose Dom zu Halle überzeugt mit einer hervorragenden Akustik

- Der Alte Markt: älteste Platzanlage der Stadt mit Bauten der Renaissance und Fachwerkhäusern.

- Der Eselsbrunnen mit dem Müllersburschen und seinen Gefährten gehört zu den Wahrzeichen der Stadt.

- Franckesche Stiftungen: ein Freilichtmuseum besonderer Art. Die ehemalige Schulstadt begründete 1695 August Hermann Francke.


Unsere Angebote für einen Kurzurlaub in Halle



Sandra Dettmann

Montag, 23.Juli 2018 | von Sandra Dettmann

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